Es gibt nichts Neues unter der Sonne

Ostfriese, Sonntag, 16.09.2018, 18:59 (vor 691 Tagen) @ Ashitaka3815 Views

Hallo Ashitaka,

stattdessen, kann ich darüber

"Das was oben ist, entspricht dem was unten ist. Und das was unten ist,
gesellt sich wiederum (schwingt) zum Oberen, mit dem Vermögen die
Wunderwerke eines einigen Dinges (hier: des Kursverlaufs) zu vollbringen."

etwas schreiben, was ich vielleicht verstehe …

Diese Weisheit findet sich in der uralten Tabula Smaragdina, die dem Hermes Trismegistos zugeschrieben wird, und sind ein Teil der zwölf dunklen, allegorischen Aussagen, die die Vorstellung eines Zusammenhangs von Mikrokosmos und Makrokosmos beinhalten.

Völkerübergreifend blieb die hermetische Tradition von Ägypten über die christlich-koptische, byzantinische und bis in die Zeit der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert erhalten. Sie findet über die Renaissance und das Zeitalter der Aufklärung ihre Wiederentdeckung in einem offensichtlich gar nicht so 'neuen' Denken als Ergebnis der heutigen Quantenphysik.

In unserem alten physikalischen Denken wird durch die zeitliche Beständigkeit der Materie ein Fortbestand der Welt gewährleistet. Es gilt: Die Materie ist primär und unveränderlich, die Form und die Gestalt sind dagegen sekundär – die stofflichen Relationen und Strukturen ändern sich zeitlich.

Das steht ganz im Gegensatz zu den Ergebnissen der Quantenphysik. Wenn die Materie immer weiter zerlegt wird, bleibt am Ende keine Materie übrig, sondern: Form, Gestalt, Symmetrie, Relation. Es gibt keine Elektronen, keinen Atomkern: Es gibt nur Schwingungsfiguren, die durch Überlagerungen von Wellen entstehen, die sich verstärken und schwächen können. Im Grunde gibt es nur etwas, was mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig. Die Wirklichkeit ist nicht Realität, sondern nicht räumlich lokalisierbare und zerlegbare Potenzialität – sie ist als 'Ganzes' als 'Eines' immer im Sinne eines 'holistischen' Geistes gegenwärtig. Sie ist nur die 'Möglichkeit', die energetisch und materiell erscheinen kann und in einem andauernden zeitlichen Prozess ständig Neues, Noch-nie-Dagewesenes schafft. Der Prozess ist nicht Entwicklung und Entfaltung, ein 'Auswickeln' von Bestehendem – von Evolution. Die zeitliche Evolution ist ein Prozess der fortschreitenden Differenzierung der untrennbaren und nicht-teilbaren Potenzialität durch Errichtung von Grenzzäunen (physikalisch: auslöschende Überlagerung von Potenzialwellen, debitistisch: Setzung von Terminen bei Krediten und Verschuldung). Die Machttheorie und der Debitismus beschreiben die Verwandlung von Potenzialität in Realität. Gesellschaften jenseits der Dunbar-Zahl existieren nur über einen begrenzten Zeitraum – Fortentwicklung gründet nur auf vorangegangener Abwicklung.

… und "über etwas, das ich überhaupt nicht verstehe."

– Nein, die Kurvenverläufe (Steigungen) der kürzeren EMAs im unteren Bild liegen unterhalb der Nulllinie.

– Die Kurvenverläufe (Steigungen) der kürzeren EMAs im unteren Bild lägen oberhalb der Nulllinie.

– Sie hätten die höheren EMAs von unten durchstoßen.

– Die Steigerungswerte der längeren EMAs gehen unter die der kürzeren EMAs, deren Steigerungswerte für eine gewisse Zeit konstant negativ sind. Es kommt zu Kurseinbrüchen.

Die Kurven der Steigungswerte im unteren Schaubild zeigen den völlig disharmonischen Verlauf der kleineren EMAs oben in dem zu betrachtenden Zeitraum.

Gruß â€“ Ostfriese


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