Ein Dummy hat ein paar Fragen.

nereus, Mittwoch, 12.09.2018, 10:18 (vor 691 Tagen) @ Phoenix54892 Views

Hallo Paranoia!

Du schreibst am Ende Deines Beitrags.

Wir haben eigentlich im gesamten Text das Pferd von hinten aufgezäumt, denn nun sind wir am Ursprung der Geldentstehung und des Kapitalismus angelangt. Hier schließt sich der Kreis.
Hier sehen wir, warum die Geldentstehung immer mit der Staatsentstehung Hand in Hand geht und hier sehen wir, warum Geld und Schuld ein untrennbares Zwillingspärchen sind.
Es war die Steuer (Abgabe)!

Der Staat erzwang die Lieferung einer Ware (zuerst Nahrungsmittel, später Waffenmetall, dann Edelmetalle) am Monatsende und DESHALB wurde diese Ware zu Geld.
Das ist die Schuld »ex nihilo« – die Schuld aus dem Nichts, die Steuer!

Da hab ich doch gleich einmal ein paar Fragen.

Ich habe 29 Jahre in der DDR gelebt und dort auch Steuern (Abgaben) gezahlt.
Den Beruf Steuerberater gab es dort nicht bzw. in kaum wahrnehmbarer Anzahl.
Die Steuer wurde gleich vom Lohn oder Gehalt abgezogen und es gab auch keine Rückerstattungen – jedenfalls ist mir das nicht bekannt.
Möglicherweise war das bei Gewerbetreibenden anders.
Mit den Banknoten und Münzen der Staatsbank der Deutschen Demokratischen Republik [[freude]], so sahen sie aus ..

[image]

Quelle: https://www.ebay.de/itm/Das-letzte-DDR-Geld-1-Pfennig-bis-100-Mark-Kompletter-Satz-/351...

.. konnte ich auch Waren und Dienstleistungen kaufen.
Banken existierten dort auch.
Kredite gab es in der DDR und Guthaben konnten ebenso angespart werden.
Weiterhin konnte die Mark der DDR auch in fremde Währungen (Forint, Rubel, Lei usw.) umgetauscht werden.
Damit wurden alle Voraussetzungen für Geld erfüllt – die wichtige Basis der Abgaben war in jedem Fall erfüllt, sogar noch weit restriktiver als in der jetzigen Bimbes-Republik.

Warum behaupten dann die Debitisten, daß es kein Geld in der DDR bzw. im Ostblock (RGW) gab? [[hae]]

mfG
nereus


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