Noch mehr Mythen

Silke, Mittwoch, 12.09.2018, 21:39 (vor 695 Tagen) @ trosinette4531 Views

N' abend Schneiderlein,

Nicht aufgeben


Diese Hoffnungslosigkeit macht mir nicht viel aus.

Ich würde auch mit einem geozentrischen Weltbild nicht verzweifeln.
Es ist kein wirklicher Unterschied zum heliozentrischen für mich hier und heute - die Sonne geht da auf und dort unter.

Wenn ich mir das Metzinger-Modell (hast du den Ego-Tunnel durch oder nur abgelegt?[[zwinker]] ) und die hier besprochenen Erweiterungen:
Sensomotorium -> Simulation -> Emulation = Selbst
so anschaue bleibt sowieso nicht mehr von mir übrig, als die Beziehungen zwischen meinem Umfeld deren Summe mich ergibt.[[lach]]

Wichtig ist mir nur zu wissen, wie das Zeugt wirkt und da meine ich 100%
Bescheid zu wissen.

Schuldentilgungsfähigkeit so lange das System funktioniert und Vertrauen darauf und ein klein wenig Machtgefühl...
"Das stärkt den Glauben an sich selbst (Machtgefühl egal welcher Intensität) und weckt breites Vertrauen in ein Geldsystem."
@Ashitaka

Wie das Zeug entsteht interessiert mir nur so lala.

Mir viel mehr. Ich bin halt neugierig. Und ich mag mir kein dummes Zeug aufschwätzen lassen. Irgendwann verstehe ich es schon noch.
Dann erklär ich es dir mit den erbetenen wenigen Worten - bis dahin bleiben es viele Worte.

Eigentlich weiß auch jeder Bescheid wie das Zeug wirkt.
Der Debitismus macht die Volksweisheit nur zur Gewissheit.

Geld verdirbt den Charakter / bei Geld hört die Freundschaft auf /
Geld regiert die Welt

usw.

Gegenthesen:
- Ein "verdorbener" Charakter offenbart sich durch Geld.
- Wenn eine "Freundschaft" bei Geld aufhört war es keine.
- Die Welt wird nicht regiert sondern ist die Summe unserer Beziehungen in Beziehung zu anderen Beziehungen
- Geld zerstört das Gemeinschaftsgefühl und spiegelt die Gesellschaft wieder - eine Masse von atomisierten Individuen, die sich in Gemeinschaftskarikaturen wieder finden.

Quatschatikel
zum Thema

Zu der Studie:
- die Token habe sehr wohl einen eigenen Wert wie jeder hier weiß, weil sie gehabt werden müssen um sich Zuwendung im Setting zu verschaffen.
"Plötzlich half fast niemand mehr freiwillig – Hilfe gab es nur noch gegen Geld."
So ist das wohl in einer Gesellschaft.
"Die Forscher interpretieren die Rolle von Geld denn auch als eine Art von Vertrauens-Vermittler."
Wer eine Gesellschaft untersucht findet eine Gesellschaft und keine Gemeinschaft.
Hätten sie eine Gemeinschaft untersucht wären die Token verpufft.
Wir sind mit Geld und der Parität all unser Bedürfnisbefriediger zu diesem sozialisiert. Wir können gar nicht nicht in Parität zu Geld denken. Wir rechnen alles um weil das in einer Gesellschaft überlebensnotwendig ist.

Liebe Grüße
Silke


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