Dass ein Geldschein einen Wert haben soll und/oder eine Deckung (Negation von Mythos 8 bzw.9) - da gab es hier enormen Widerspruch (mL)

BerndBorchert, Mittwoch, 12.09.2018, 15:48 (vor 805 Tagen) @ Phoenix54430 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.09.2018, 16:33

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=450405

Von den Bitcoinern, und von den Debititsten - soweit ich mich erinnere. Ich hatte mir eingeprägt: Der Begriff "Wert" ist für Debitisten ein Nogo - es gibt für sie keinen Wert an sich.

Mit Deiner Darstellung bin im Wesentlichen d'accord.

Du orientierst Dich an den Goldbugs als Gegenpol. Wie wäre es, sich anstattdessen an den Bitcoinern zu orientieren, da ist es doch viel krasser. Und aktueller.

Dein Buch hat den Titel, dass auch das Schuldgeldsystem zum Scheitern verurteilt ist, oder? Warum? Dein Posting hat übrigens eher den umgekehrten Tenor, dass nämlich das Schuldgeldsystem sehr stabil ist - womit ich übereinstimme.

Bernd Borchert

PS. Kann man es quantifizieren, wieviel schon das Goldstandard-System ein Schuldgeldsystem war? Ginge das nicht, indem man den Goldbestand einer Bank mit der Summe der Kredite-Restwerte (~ Bilanzsumme) vergleicht?

PPS. Bei Mythos XII würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Vielleicht gab es vereinzelte historische Fälle von Gold als Tauschmittel. Z.B. auf der Seidenstraße zwischen Europa und China.


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