So ist es!

Phoenix5, Mittwoch, 12.09.2018, 13:09 (vor 695 Tagen) @ Silke4649 Views

Lieber Schneider,

keine ausreichende
Besteuerung...kein
Geld, keine ausreichende Aufschuldungsfähigkeit...
...sondern verbraten der Substanz (Infrastrukturkollaps) und der Zukunft
(Anhäufung einer impliziten Verschuldung bis zur Überschuldung =
Staatsbankrot = Wende = Fusion des ZMS mit BRD)

Die Hoffnung, dass es bei der Frage, "was ist Geld" zu einer Einigung

kommt

habe ich längst aufgegeben.


Nicht aufgeben sondern anfangen in Verhältnissen zu denken...
entscheidend sind die Beziehungen.
Es ist ja schon herausgearbeitet und muss nur noch von mehr Menschen
verstanden werden z.B. mittels versprochener Visualisierung.

Danke Silke!

@Nereus:

Da es im Sozialismus kein Eigentum, damit keinen Kredit, damit keinen Schuldendruck und damit keinen Leistungszwang gibt, hat man versucht die Sache anders zu lösen. Man hat "Arbeitseinheiten" festgelegt, d.h. man hat sich überlegt, welcher Arbeitsaufwand hinter einer Sache steht. Man hat sich auf keinen "intrinsischen Wert" verlassen, sondern versucht einen solchen Wert zu simulieren, indem man den Arbeitsaufwand der verschiedenen Waren und Dienstleistungen untereinander verglich, d.h. wie viel Technikeinsatz steckt dahinter, wie viel Arbeitskraft, wie viel Arbeitsmittel, wie viel Arbeitszeit usw. und das hat man dann "Daumen mal Pi" in "Geldeinheiten" bemessen. Man hat also einfach gesagt, wenn die Herstellung von 1kg Karotten 1 Arbeitseinheit umfasst (= 1 Geldeinheit), dann kostet ein Glas Honig Hausnummer 10 Geldeinhein und ein Auto 10.000 Einheiten. Die Geldemssion basierte auf der Summe all dieser festgelegten Preise. Man hat nichts anderes getan, als der Jahresproduktion ein Äquivalent an GUTSCHEINEN gegenüberzustellen. Im Sozialismus gab es also kein Geld, sondern Gutscheine.

Es versteht sich von selbst, dass eine Besteuerung von Gutscheinen, die eine Jahresproduktion abbilden sollen, bloß Mangel erzeugt, denn diese Gutscheine fehlen ja dann dem Volk. Es gibt im Sozialismus also nicht die Erwirtschaftung von einem Überschuss zur Steuerabführung, sondern man nimmt einer ohnehin schon auf Minimum laufenden Produktion noch ein Stück vom Kuchen weg.

Beste Grüße
Phoenix5

--
Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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