Wird aber am Ende wie ein Kredit gebucht, ergo Geldschöpfung

Phoenix5, Samstag, 15.09.2018, 01:33 (vor 688 Tagen) @ Silke4010 Views

Der Staat
ist der einzige Marktteilnehmer, der Kredite aufnimmt (= Inflation),


Anleihen. Kredit würde er nicht bekommen.

Zuerst Aktivtausch: ZB-Geld wandert auf Staatskonto, Anleihe auf Aktviseite der Bank. Wenn der Staat dann seine Rechnungen tätigt, tut er das mit ZB-Geld, das dort auf den betreffenden Konten als Sichtguthaben erscheint. Ergo sieht die Bilanz am Ende so aus, als hätte die betreffende Bank einen Kredit an den Staat vergeben: Aktiv steht die Staatsanleihe, Passiv das Giralgeld.

Er prolongiert nur – zahlt also
nur die Zinsen der alten Kredite mit neuen Krediten. Schau dir die
Staatsverschuldung seit Aufgabe der Goldbindung an und du weißt woher

die

Inflation kam.


Welche Inflation?
Meinst du den Monopolpreisanstieg?
Inflation und Deflation sind keine monetären Phänomene.

Das überdenkst du spätestens, wenn die Helikopter fliegen. Auch dottore hat immer den Staat als Inflationsquelle angegeben. Nur er konsumiert, ohne zu leisten.

Kurzum: Das intensive Studium der Entwicklung 1914/1923 bestärkt mich
mehr denn je in meiner Einschätzung, dass wir den langen Marsch in die
deflationäre Depression vor uns haben und die beinahe schon mystischen
Erwartungen einer "Hyperinflation" noch dazu von einer "aus dem Stand"
Träumereien sind.
@dottore

Hat sich da etwas geändert?
Ich denke nicht.

So wie die Römer ihre Münzverschlechterung hatten, haben wir die Druckerpresse...mit Feingespür angewendet führt sie uns - unterbrochen von deflationären Schocks - immer weiter in die totale Armut und Verelendung.

Beste Grüße
Phoenix5

--
Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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