Staat ist eine vom ZMS geschaffene juristische Person...

Silke, Mittwoch, 09.08.2017, 11:06 (vor 1168 Tagen) @ Otto Lidenbrock3761 Views

...und damit nie und nirgends souverän.
Diese juristische Person kann problemlos untergehen, ohne dass das dahinter stehende Zentralmachtsystem berührt wird, eine neue juristische Person wird installiert, wenn es die Machtverhältnisse noch zulassen. In China eben feudal->kommunistisch->neuzeitlich.
Der Staat China ist nur ein Konstrukt für die Machthalter, die die Finanzierung ihrer Macht und deren Besicherung aus diesem ziehen.
Misslingt das, verlieren die Machthalter ihre Macht und die ohnmächtige Masse ihre strukturierende, ordnende, ausrichtende Hülle (das ZMS) und geht in formlose Gewalt "alle gegen alle" über.

Lieber Otto,

wenn ich ein Angebot zu Wissenszuwachs bekomme von einer Person, die ich ernst nehme wie hier z.B. belasse ich es bei unzureichendem Verstehen nicht bei dem einen Link sondern nutze die wunderbaren Optionen im Forum bis ich verstehe oder für mich entscheide... das ist nicht richtig.

ja, habe ich gelesen, leider erschließt sich mir immer noch nicht, warum
China kein souveräner Staat sein soll.

"Es ist die Zentralinstanz, die das Abgabensystem zum Zwecke der Besicherung ihrer Vorfinanzierung installiert.
Gesellschaftsvertrag? Nein, die Menschen verrechtsstaatlichten sich nicht, sondern es wurde eine vorher nicht existente juristische Person in einer bereits vorhandenen Zentralmachtordnung geschaffen. Es ist diese die Machtverhältnisse zu den Massen begründende Person, die die Machtverhältnisse zu den Massen bestimmt, die sich, um die Zentralmachtordnung aufrecht zu erhalten, durch Machtzession legitimiert (Bindung der Gewalten, Freiheitsversprechen). Da die Machtzession aufgrund endender Vorfinanzierungsmöglichkeiten des Staates enden wird, wird auch der Rechtsstaat wieder verschwinden (Dottore: "Millitärdiktatur im Wartezustand").
Die Umverteilung (Redistribution) ist die Absicherung der "Besicherung der Staatsverschuldung" (d.h. der Abgabenforderungen). Die Zentralinstanz ist laufend vorfinanziert und muss diese Schulden durch Abgaben besichern. Sie ist schon deshalb nicht allmächtig. Doch solange sie ihre Verschuldung durch Abgabeforderungen besichern kann, solange bleibt das Zentralmachtverhältnis bestehen. Was ohne Umverteilung übrig bleibt, über diese dem Betrug der Zentralinstanz zu verdankende Ohnmächtigkeit kann sich jeder selbst ein Bild machen. Mit dem Abbruch wird das Massensterben einhergehen.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=397414

Der ganze Thread ist sehr wichtig, um die Begrifflichkeiten ZMS, ZI, Macht, Ohnmacht und Staat zu verstehen.

Leider muss man mit viel Zeitaufwand und Konzentration durch die verschiedenen Threads wandeln, um die wichtigsten Aussagen zusammenzutragen.
Möglicherweise kommt ja noch die von @Ashitaka versprochene Visualisierung, die ich mir aber nicht einmal ansatzweise vorstellen kann.

"Zentralmacht ist Potentialstruktur, in der die Potentiale (die Möglichkeiten aller Elemente des Systems) zentral institutionalisiert werden.
Rechtliche Herrschaft ging niemals aus sozialen Hilfsorganisationen der in Not geratenen Menschen hervor, sondern aus Zentralinstanzen (Fundament = Ohnmacht der Individuen), die aufgrund ihrer Simulationskraft so viel Potential (Macht) zentralisieren konnten, dass sie ihren Rechtsraum / die Rechtsordnung damit erst (vor)finanzieren und verteidigen konnten. Die Verbindlichkeiten (Anfänglich die Erwartungshaltung der Gefolgschaft, heute Staatsverschuldung), die die Zentralinstanz dabei gegenüber ihrer Gefolgschaft aufbaut, beantwortet die Frage der Herkunft dieses Potentials. Da ein Zentralmachtsystem immer auf einem Betrug basiert, bemerkt nur niemand den Raub des Potentials, der sich andauernd vollzieht. Uns wurde nach anfänglicher Vergewaltigung (Unterwerfung) ja schließlich genug Macht über die Rechtsordnung zediert, soviel, um sogar rot verträumt annehmen zu können, sie könne sich über das abtretende Zentralmachtsystem hinwegsetzen, ohne dabei gleichzeitig zu verschwinden bzw. sich gegen uns zu richten.
Weil die Zentralmachtsysteme, einmal unter expansivem Druck entfacht, nicht von ihren vorübergehenden Machthaltermaskottchen (Trump etc.) abhängig sind, sondern von ihren debitistischen Fundamenten, der Frage, ob das Potential weiterhin ausreichend besichert werden kann und die einverleibte Masse ruhig bleibt. Andernfalls Fusion / Fission, die Versuche das Zentralmachtgebiet zwecks Finanzierungsfähigkeit zu erweitern (siehe EU) oder es umgekehrt zu verkleinern (Schlachtbank).
Im Falle des Zentralmachtsystems sind die Möglichkeiten der Individuen gegenwärtig strengt reguliert, ist jede ihrer Bewegungen von der zugewiesenen Funktion (abgabepflichtig) und der durch Zentralmacht gesetzten Rechtsordnung (Potentialstruktur) abhängig.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=426253
und folgende...

Die Definition von Monterone zu Souveränität ist ein ganz guter Ansatz weil er das Problem offenbart.
Wann und wo bin ich denn bezüglich irgendeiner Entscheidung selbstbestimmend.
Ich habe mich nach den Potentialverhältnissen, nach den Machtstrukturen zu richten oder muss aus der Bemächtigung innerlich oder äußerlich flüchten (der Machtaspekt wird also nicht genügend herausgearbeitet) wobei ich auch nicht souverän bin, wenn ich einer Naturgewalt ausgeliefert bin, der ich kein Potential entgegenzusetzen habe.
Ich kann auch dann nur es ertragen, mir Erleichterung verschaffen oder flüchten… wenn ich das noch kann.

Ich habe doch die übliche Definition verlinkt.
Die trifft ganz klar auf keinen einzigen Staat zu.

Liebe Grüße
Silke

Es tut mir leid, dass die Materie so komplex ist, aber jeder hat ja auch die Option es sich einfach zu machen.


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