So wie Abgabeeinheiten nicht Waren jagen...

Silke, Donnerstag, 17.08.2017, 09:59 (vor 1166 Tagen) @ Ostfriese1950 Views
bearbeitet von Silke, Donnerstag, 17.08.2017, 10:13

verzeih mir bitte mein misslungenes Posting.
Ein Seil kann man nicht schieben.
Und es ist nicht meine Aufgabe, hier irgendjemand zu schieben.

Lieber Johann,

so wie Potential nicht Akteure jagt,
so wie Wasser nicht den Ozean jagt,
und Schwärme nicht Machtstrukturen jagen.

ein Beispiel für deine Betreffzeile ist die Untersuchung der funktionalen
Abhängigkeiten zwischen Geld und Ware in Raum und Zeit. Sie führt auf die
Frage: Wer jagt wen?

Geld wird von der ZI als Eigenschaft und nicht als Ding in die Welt gesetzt (erster Schuldner, der nach von ihm festgelegten Prozedere Uckmuck's beurkundet, beziffert und kurant ausreicht, zur Zession seiner Macht, und der Masse über das Wirtschaften den Zugang dazu eröffnet, um sie als Abgabe später wieder abzufordern = Zeitgewinn, Richtung und Ordnung für das System durch den gebildeten Machtkreislauf).

Die Antwort – wie ich sie verstehe – markiert die
Trennlinie zwischen den ökonomischen Deutungsversuchen der Micky Mäuse
und der Debitisten. Oder sehe ich das falsch?

Nein. Das ist richtig. Ökonomie ist eine Simulation, die Machtaspekte simuliert.

Mein in verschiedenen
Beiträgen zum Ausdruck gekommenes Denken in Strukturen und relationalen
Abhängigkeiten ist aber auch nur eine Folge des ursprünglichen Lautes.
Unsere
Weltvorstellung und die Vorstellung von uns selbst [richten sich] zwecks
Orientierung am zentralen Laut aus[…]
– der Sprache, der
Schrift, den visuellen Medien. Die künstlichen Montagen des Trauermarsches
nach den Ereignissen von Charlie Hebdo oder der
medialen
Ikone des Kriegsbeginns 1939
in Europa zeigen, dass wir in der
Simulation und der Virtualität, deren Tragweite im Forum offensichtlich
nicht diskussionsfähig ist, versinken. Sind die binären Gegensatzpaare
wahr/falsch, sinn/sinnlos, echt/gefälscht, real/imaginär, Original/Kopie
oder Ursache/Wirkung noch entscheidbar?

Das sind sehr kluge Ansätze und das könnte man auch weiter versuchen, den Menschen hier nahe zu bringen.
Auch hierbei weiß ich aber nicht wie bei der spärlichen und teils ablehnenden Resonanz.
Platons Höhle ist für die einen wie für die anderen eine Herausforderung.
Das war dem @dottore damals aber auch egal, als er hier und woanders einfach angefangen hat, unnachahmlich zu schreiben, und zu schreiben und zu schreiben um eine Lüge nach der anderen zu entlarven.
Zumindest konnte er sehr viele Fehlschlüsse aufzeigen. Wollte er nicht am Anfang einmal ausdiskutieren, dass die Banken unser Problem sind und der Staat das höchste Gut der Menschen und dann doch nicht (z.B. in Die Pleite) oder dass der Zins das Problem ist und dann doch nicht (Sachwert schlägt Geldwert) usw.?
Dann, dass die Schuldenmacherei das größte Problem ist, obwohl sie dem System die nötige Zeit verschafft, um nicht sofort unterzugehen (Staatsbankrott).
Ja selbst die Eigentumsökonomik hat er aus den Kathedralen auf den Markt geholt und gerade gerückt mit seiner Machttheorie.

So geht die Suche nach dem Schuldigen und einem Ausweg immer weiter, bis wir erkennen müssen - wir sind selbst schuldig und sehr verstrickt.

Deine Frage: Wozu? will ich nur für mich persönlich gültig beantworten
mit: Carpe diem.

Ich werde mich zukünftig mit persönlichen Angriffen zurückhalten und vor der eigenen Haustür kehren.

Lieber Grüße
Silke


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