Das mag schon sein, es führt aber zu falschen Schlüssen

Phoenix5, Dienstag, 12.02.2019, 21:54 (vor 619 Tagen) @ Falkenauge5186 Views

Mein Artikel ist keine historische Herleitung des Geldes, sondern
versucht, das Verhältnis von Geld und Waren aus dem Prinzip der
Gerechtigkeit zu entwickeln. Er heißt daher: "Zur gerechten Funktion des
Geldes". Dass das Geld heute auch den Warentausch vermittelt, kann man ja
wohl nicht bestreiten.

...weil es eben nicht darum geht, den Wert von Edelmetall (den es ohne Staat nicht hat) mit dem einer anderen Ware zu vergleichen, sondern darum, wieviel Leistung ich erbringen muss, um an ein Metall zu gelangen, dass ein Machtsystem zur Abgabe erklärt, um der Sanktion zu entgehen. Es geht um das "Haben müssen", d.h. letztendlich um die Relation zur Sanktion, die mir droht, wenn ich es nicht habe. Kein Geldsystem beruht auf freiwilligem Tausch, sondern immer auf Zwang.

Ich lese deine Texte gerne, weshalb ich glaube, dass PCM für dich ein weiterer echter Augenöffner sein kann.

--
Ein Buch für Keinen - Der Kapitalismus nach Paul C. Martin


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