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lassetas, Dienstag, 18.06.2019, 12:39 (vor 527 Tagen) @ Mephistopheles965 Views

Stromausfall: 1 Woche Grillparty, weil alle Tiefkühler auftauen. Danach

3

Wochen altes Fleisch mit Senf und Dosenfutter. Danach Pasta (mit
Dosen-resten). Einige werden das Menü mit Grünzeug von draussen zu

sich

neh-men. Mindestens 4 Wochen Essen Deutschlandweit.


25
Millionen Schweine
und
13
Millionen Rinder
müssen erst mal verdaut werden. Ganz abgesehen von
den Zig-Millionen Hühnern.

Das schaffen 80 Millionen Esser nicht in 4 Wochen, selbst wenn alle
Vegetarier und Veganer umstellen auf Keto-Diät.
Am vernünftigsten wäre es, man lässt alle Schweine + Rinder sofort
frei. Die schaffen es in der Natur, sich eine Zeitlang selbst am Leben zu
erhalten. Man kann Tiere nur dann essen, wenn man sie eben frisch getötet
hat. Kühe müssen außerdem gemolken werden, sonst verenden sie.

Hey Mephistopheles,
die Industrietiere hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ich stelle mir vor, dass die Tiere gegen Plünderung geschützt werden, bis sie ungeniessbar sind. Frischfleisch ist in Deutschland keine Frage des Alters, sondern der Lagertemperatur. Auch wollte ich keine rohen Tiere essen, sondern eher gegrillt. Das erhöht die Haltbarkeit ungemein, anschliessendes Trocknen noch mehr.

Kerzen. Feuerzeuge.


Das hält nicht lange vor. Das Problem ist, dass die meisten Deutschen es
nicht mehr verstehen, ohne Streichhölzer und ohne Feuerzeuge ein Feuer zu
machen. Das Zeug ist bald aufgebraucht.
Dabei ist das supereinfach mit einem Büschel trockenes Gras und einer
Handvoll Laub und https://www.youtube.com/watch?v=wEc80CDoeik
Ich denke, das reicht 1/2 Jahr. Danach erfolgt die Umstellung der
Ernährung auf Langschwein.

Kerzen und Feuerzeuge werden nicht so schnell schlecht, 10 Jahre sind bei Einwegfeuerzeugen drin (selbst getestet). Natürlich geht auch der Feuerstein, ist aber mühsam (nicht so einfach wie im Fernsehen).


Die besten Überlebenschancen haben nicht die Prepper, sondern das, worauf
man sich nicht vorbereiten kann: Man hat es entweder oder man hat es nicht:
Der Mensch ist nun mal ein Rudeltier und kein Herdentier. Das wird sich im
Falle eines Kollapses relativ schnell erweisen. Die Herdentiere verenden
massenhaft, wer es aber schafft, sich einem Rudel anzuschließen und darin
eine nützliche Funktion wahrzunehmen hat wesentlich bessere Chancen.

Wie wahr, Rudelbildung scheint aber je nach Herkunft der Individuen schwierig zu sein. Es ist erstaunlich, wie unkooperativ Deutsche sein können, wenn sie jemanden nicht mögen. Es ist erstaunlich, wie kooperativ andere Kulturen arbeiten, obwohl die sich wirklich hassen. Da steckt noch ein tieferes Verständnis für Hierarchie drin, welches die Rudelbildung vereinfacht.
Grüsse, Tom

Gruß Mephistopheles


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