Was mich wundert: Selbst "die Informierten" sind kaum vorbereitet!?

Zorro, Mittwoch, 12.06.2019, 10:26 (vor 533 Tagen) @ DT3278 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.06.2019, 10:29

Das war 1979:
Fernseher, Kühlschrank, Kühltruhe, Backofen, Mixer, Spülmaschine,
Waschmaschine, elektrisches Licht, Pumpe für die Heizung (Heizöl sowie
Warmwasser), Rasierer, Radio

DT

Hallo DT,

es mag ein wenig spottisch klingen, aber vermutlich gehörst auch Du zu den Leuten, die einen Blackout mit dem "Gold zwischen den Ohren" verbringen!?

Trotz aller Information haben die meisten keine leistungsstarke USV, mit mehreren Batterie-Packs, die eine häusliche Infrastruktur 24h auffangen könnte. Dazu gehören Lichtquellen, Kühlschränke, Heizungssteuerung und Pumpen. Auch Radio, Router und TV lassen sich damit betreiben. Die Kosten für solch eine USV sind leider mit 3 - 4.000,- € zu beziffern. Gemessen an Ausgaben für KFZ, Wohnung, Urlaub und sonstigem Firlefanz allerdings ein Witz.

Ebenso besitzen nur wenige eine gasbetriebene Kochstelle und 3-4 Gasflaschen. Gesamtkostenaufwand vielleicht 300,- € um dieses Projekt zu lösen.

In Sachen Wasser wären 2 Regentonnen mit je 400 Liter schon ein Segen. Vor allem aber lässt sich in vielen Teilen Deutschlands problemlos ein eigener Brunnen realisieren. Das mag selbst für Mieter ein Thema sein, wenn die Hausgemeinschaft zustimmt. Selbst im "Friedensfall" lässt sich hier kostengünstig der Garten bewässern. Die Kosten für einen Brunnen liegen im Regelfall bei 100,-€ pro Meter Bohrtiefe. Normal hats bei uns ab 10m eine vernünftige Wasserqualität. Eine solide Tauchpumpe ins Loch und fertig ist die Wasserversorgung. Im Krisenfall würde ein Schlauch reichen, der ins Hausnetz einspeist. Das ist natürlich verboten! ...aber Du könntest geruchlos Kac.... und sogar warm duschen [[zwinker]]

Wenn jetzt noch eine Generatorlösung ins Konzept einbezogen wird, bist du stark aufgestellt.

In einer ernsthaften Krise/Blackout, ist es gerade wichtig, sich nicht an "Eimerketten" und Schlangestehen wo auch immer beteiligen zu müssen, sondern möglichst geräuschlos auf Tauchstation zu gehen. Hier ist einzig die Priorität Verletzungen zu vermeiden und sich und seine Familie zu sichern.

Angesagte technische Störfälle mit Grillparties auf der Hauptstraße sind Krisenromantik oder eine amüsante Abwechslung des dekadenten Lebens.

Lass mal knacke kalt werden in deiner Bude, oder die Hähnchenschenkel kommen aus dem Kühlschrank gelaufen, ...da wird dir ganz anders!

Ich bleibe bei der Auffassung, daß selbst "wohlhabende Informierte" aus purer Trägheit oder Bequemlichkeit wenig bis nichts tun, getreu dem Motto:
"Bis jetzt iss ja alles jutgegangen!"

Es grüßt der Zorro

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