Ja, das ist genau der Punkt.

Olivia, Mittwoch, 12.06.2019, 15:42 (vor 419 Tagen) @ DT2694 Views

täglichen Dinge. Überall gab es Plumpsklos, heute nur noch in entlegenen
Bauernhöfen. Da war also der Toilettengang kein Problem, heute in der
Großstadt IST das ein Problem, zudem mit 8 Leuten in der Wohnung.
1900 gab es die Infrastruktur fürs Wasser, es gab viele öffentliche
Brunnen....

......................

Als ich begann, mich mit der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisensituation zu beschäftigen und damit auch mit der realistischen Möglichkeit eines Blackouts, waren das meine ersten Überlegungen.

Nicht das Essen ist ist zunächt wichtig.

1. Temperatur (Stunden)
2. Wasser (3 Tage)
3. Schutz/Behausung (gehört zu 1)
4. Hygiene - (Seuchengefahr innerhalb von Tagen)
5. Essen (4 Wochen ohne Essen geht)

Wer aufmerksam Presseberichte über das Verhalten unserer Neuankömmlinge gelesen hat, der wird auch gelernt haben, dass etlich der Herren ihre "Notdurft" ÜBERALL hinterlassen haben. Wenns gut war, dann sind sie noch in die Vorgärten und Gärten gegangen, ansonsten halt auf die Straße, den Bürgersteig oder sie haben sich in den Behausungen entleert. Die Gesichter der weinenden Griechinnen, die sich nicht mehr aus dem Hause trauten, sehe ich heute noch vor mir.

Unser Immunsystem ist auf solche Situationen nicht mehr eingestellt.

Was also passiert, wenn den Leuten in den Stadtwohnungen wirklich mal der Strom und anschließend das Wasser und die Heizung ausfallen? In diesem Zusammenhang begann ich, mich mit dem System der Trenntoiletten zu beschäftigen.

Aber: selbst eine Trenntoilette (man muss übrigens auch LERNEN, die richtig zu benutzen) muss regelmäßig entleert werden. Im Prinzip müßte die Stadt dann beginnen, neben der Trinkwasserlogistik eine Logistik für die Entleerung solcher Toiletten auf die Beine zu stellen. Container MIT Personal (damit die Leute nicht herumsauen), die dann regelmäßig abgeholt werden.

Einige Großstädte (Los Angeles, Johannisburg etc.) die dürften bald generell vor solchen Problemen stehen und werden ihre gesamte Infrastruktur umstellen müssen, weil die Verschwendung des wertvollen Wassers für die Entsorgung der Fäkalien wirklich wahnsinnig ist.

Dessen ganz ungeachtet sollten sich die Recycler einmal überlegen, für was man solche "Fäkalien" wiederverwerten kann. Hört sich nicht so schön an, aber die Gedanken sollte man sich trotzdem machen. Wenn die Menschen nicht so total vollgestopft wären mit Medikamenten und Alkohol könnte man diese "organischen Abfälle" möglicherweise recht gut verwenden. Wenn die Menschen aber bereits auf die "Sondermülldeponie" gehörten, dann werden ihre Fäkalien wohl auch entsprechend "belastet" sein.

Nun ja. Ich denke, die sanitäre Geschichte ist in Großstädten das größte Problem. ABER man könnte es lösen!

--
Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.