Ach ja? Wieso nimmt man eigentlich ein Fremdwort, um die Herrschaftsform zu bezeichnen und kein Wort aus der eigenen Sprache?

Mephistopheles, Datschiburg, Mittwoch, 09.01.2019, 14:01 (vor 659 Tagen) @ BerndBorchert4606 Views

Ganz abgesehen davon, dass ich nicht übereinstimme, dass es bislang keine
Ansätze für Demokratie gegeben hätte, die den Namen verdient hätten.

Nimm beispielsweise da Grundgesetz. Es beschreibt ein Demokratie "Alle
Staatsgewalt geht vom Volke aus".

Wo hat denn denn das Volk über das Grundgesetz entschieden. Der Satz ist doch ein klassischer Fall von Verdrehung der Realität.

Die Frage ist nur, ob die Forderungen des

Grundgesetzes damals oder heute mit der Realität übereinstimmen, oder ob
es unterlaufen wird.

Da wird nichts unterlaufen, sondern es war niemals beabsichtigt, das Grundgesetz mit der Realität in Übereinstimmung zu bringen.

https://www.youtube.com/watch?v=IroGjWAAEOQ

Adelsherrschaft/Monarchie als Demokratie zu interpretieren ist wie ein
Dreieck als Viereck zu interpretieren, d.h. sophistisch.

Aus welchem Volk stammte denn der Adel und der Monarch?
Wenn ich - einigermaßen realistisch - davon ausgehe, dass die Masse sowieso nicht in der Lage ist, sich selbst zu regieren, dann nehme ich doch aus der Masse die wenigen Edlen, die es können und auch die Verantwortung in sich spüren. Diese Edlen wählen dann aus ihrem Kreis den König.

Gruß Mephistopheles


Bernd Borchert

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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