Na, da bin ich ja schon ein großes Stück weitergekommen

helmut-1, Siebenbürgen, Samstag, 11.05.2019, 13:59 (vor 460 Tagen) @ Waldläufer1718 Views

Was ist Vegeta? Inhaltsstoffe?

https://de.wikipedia.org/wiki/Vegeta

Bietet auch Aldi an, aber nicht überall.

Im Gemüse ist auch Salz. Da weiß ich es gar nicht aus dem Kopf, weil
das sehr, sehr unterschiedlich ausfällt. Manche Pflanzen sammeln
regelrecht Salz und schmecken auch deutlich salzig (Queller, Salzkraut).
Das sind salztolerante Arten. Da schwankt der Salzgehalt, je nachdem, wie
der Boden ausfällt. Die Salztoleranz kommt daher, dass diese Pflanzen sich
angepasst haben an Flächen, die regelmäßig überflutet werden oder wo
früher mal Salz-Seen waren. Salztolerant (bis zu einem gewissen Grade) im
Garten sind z.B. Rote Bete, Mangold, Melde. Es gibt auch Tomatensorten, die
ein gewisses Maß an Salz im Boden tolerieren.

Salztoleranz bei Pflanzen ist mir sehr wohl bekannt. Aber, dass die Kerle auch Salz regelrecht speichern, - nun ja, - wusste ich nicht.

Es gab, war vielleicht vor 10 Jahren, einen spektakulären Todesfall. Da
hat ein Radiosender ein Mineralwasser-Wetttrinken veranstaltet. Gewonnen
hat ein junges Mädchen, dass an dem Zuviel an Mineralwasser, nein, anders,
an dem Zuwenig an Salz, gestorben ist!

Da muss ja wirklich was total übertrieben worden sein. Ich erinnere mich an eine schöne Nacht in Köln, zur Karnevalszeit. Da passierte es mir als junger Bimpf, dass ich in einer Nacht dreimal besoffen war. Das erste Mal wars so gegen 11 Uhr abend, als nichts mehr ging. Daraufhin hängte ich mich unter die Wasserleitung und schluckte, was das Zeug hielt. Es dauerte etwas mehr als eine halbe Stunde, und ich war wieder nüchtern. Wie nüchtern, das weiß ich nicht. Was ich da alles damals gesoffen habe, - ich habs nicht gezählt. Aber nichts hartes, meist Wein oder Sekt, natürlich auch Kölsch - oder sowas.

Aber es ging weiter, so bis um 3 oder so. Dann war wieder Schicht im Schacht. Wieder bediente ich mich des H²O, in üppiger Weise. Dann gings wieder, so bis um 6 oder 7, - dann war endgültig "tilt". Abgesehen davon, dass diese Zeiten leider vorbei sind (heute könnte ich das nicht mehr), stelle ich mir die Frage, was ich dadurch eigentlich bewirkt habe. Funktioniert hat es, das weiß ich noch.

Kaputt gegangen bin ich nicht, aber ich war kaputt, ehrlich gesagt.


Was glauben Sie, warum Hochleistungssportler Esotrinks trinken?

Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, was da drin ist. Muss mich da mal schlau machen.

Die links waren sehr hilfreich.

Muskelkrämpfe können ebenso durch Natriummangel hervorgerufen werden.
Wahrscheinlich ist aber auch noch parallel ein Magnesiummangel vorhanden.

NaCl- Mangel und Muskelkrämpfe - das ist mir neu. Aber mir war bekannt, dass z.B. Kalium-Mangel den Herzmuskel negativ beeinflusst. Inwieweit wir im Kochsalz außer NaCl noch KCl haben, weiß ich nicht.

Naja, dadurch hat der Körper dann auch Mineralien eingspart. :-)

Möglich. Aber 40 Tage lang hat er keine neuen mehr bekommen. Wobei ich natürlich nicht weiß, welche chemische Zusammensetzung das Quellwasser der Karpaten hat, das ich trinke.

Mit Sicherheit war da Salz drin. Brennnessel ist eine der
mineralhaltigsten Pflanzen, die es bei uns gibt. Sie ist übrigens auch die
eiweißhaltigste Pflanze (bezogen auf die Trockensubstanz), die mir so
einfällt (mehr als Bohne und Erbse). Sie kann sich sogar mit der Sojabohne
messen.

Wusste ich alles nicht. Ich wusste nur, dass die Brennnessel sehr eisenhaltig ist, und dass die "Brennelemente" auf den Blättern Kieselsäure (oder genauer gesagt verkieselte Säure) beinhalten. Aber von Salz, also NaCl, war mir nichts bekannt.

Kann aber schon sein, - weil andererseits ist die Brennnessel entwässernd, als Tee. Und durch die osmotische Prozedur kann durchaus dann Wasser dem Organismus entzogen werden, wenn er Salz futtert, - oder Brennnessel verwendet.

- ist das begehrte "Süße" eine Art Droge, die in unserer

Gesellschaft

schon festgeklopft ist? Sind wir schon gewissermaßen abhängig?


Na für den Körper ist das leicht verdaulich und sehr schnell
verfügbar.
Das Gehirn braucht sehr viel Zucker. Bei Ketose ist der Prozess der
Zuckergewinnung komplizierter.

Ich suche noch nach der Antwort auf die Frage, warum wir in der Nacht von Sachertorten geträumt haben. Was geht im Körper vor, wenn er keinen Zucker mehr bekommt? Warum fühlt das der Organismus so stark als Defizit?

- was haben die in den anderen Kommentaren genannten Völker damals
gemacht (Hunnen, Tataren, Eskimos, etc.)? Waren die "ganz ohne" ? Ist

das

das Geheimnis, warum die immer so gesund waren (waren die das wirklich

oder

wissen wir nur nichts von deren Krankheiten)


Keine Ahnung. Vielleicht sind viele auch durch Schwert und Dolch gestorben
und im Eiswasser ertrunken beim Kampf mit einem Wal.

Schön, aber die werden doch immer als Beispiel genommen, wie gesund die damals waren.

- haben sich die Völker früher mancher Wurzeln als Zuckerersatz
bedient? Da gibts einige, ich kenne sie nur nicht alle, aber als

Beispiel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerwurzel


Hab ich im Garten. :-)

Glaub ich aufs Wort. Die Frage stellt sich, - gibts irgendwelche Erkenntnisse in den Annalen, dass die Kerle das damals auch schon gekannt haben?


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