Pro ha werden in D 7.6 Tonnen Weizen geerntet. Die Anbaufläche ist ca 3 Mio ha. (mT)

DT, Dienstag, 07.05.2019, 07:51 (vor 464 Tagen) @ Ankawor3325 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 07.05.2019, 08:34

3 Mio ha sind 30 000 km². Das sind etwa 175x175 km².

Macht 3*7=21 Mio Tonnen Weizen.

Hier die Referenzen. Dazu brauchts keinen Konstantin, dazu reicht ein Klick bei Google und die Statistik.

Hektarertrag:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28888/umfrage/hektarertrag-von-getreide-...

Weizenanbaufläche:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2018/05/PD18_170_412.html

Deutschland hat 80 Mio Bürger, wenn es dafür 21 Mio Tonnen Weizen gibt, dann kann man davon schon alleine überleben, das macht 250 kg Weizen pro Kopf, macht fast 700g Weizen pro Kopf und Tag. Das ist ein großes Brot.

Die römischen Legionen haben damals praktisch mit Weizen und Wasser überlebt, ab und zu noch ein bisschen Salat (Rucola), das wars schon.

Die Milch, die ich genannt habe, kann man von Kühen bekommen, die kein Soja brauchen (Proteinzufuhr), die können auch Futtergerste, Maissilage und Grünfutter bekommen.

Also, wo hungert dann Deutschland?

Oder reden wir von Landwirtschaft ohne Öl und ohne Dünger und ohne Spritzmittel? Dann sieht das natürlich anders aus, aber dann arbeiten auch wieder 40% der Bevölkerung in der Landwirtschaft.

Oder reden wir von Selbstversorgern, wo je nach Quelle von 1 ar (100 m²) bis 1 ha (10 000 m²) als auskömmliche Fläche pro Person gesprochen wird.

Letztere Fläche habe ich in einem von Konstantins Links gesehen.

Diese Zahlen werden auch hier diskutiert:
http://www.autarkes-leben.de/forum/mix_entry.php?id=4227&category=0

Aus unserem Dorf kann ich bestätigen, daß arme Familien früher mit einem weitaus weniger großen Pflanzstück hinter dem Haus autark auskamen, dazu ein kleiner Stall mit Hasen, 1-2 Ziegen, ein paar Hühnern.

Das kann man zB auch noch bei den Dörfern der deutschen Aussiedlern in Russland sehen: Wohnhaus, Scheune, dahinter das Pflanzstück. Helmut wird das aus Siebenbürgen sicher bestätigen können:

Hier in der Nähe von Talas in Kirgisistan (nahe Bakaiata):
https://www.google.com/maps/place/Bakaiata,+Kirgisistan/@42.4758317,72.1052879,560m/dat...

Ähnliches findet man auch bei den Dörfern der Wolhyniendeutschen, der Wolgadeutschen etc.


Selbstverständlich ist die industrielle Landwirtschaft weitaus effektiver.

Selbst wenn man 1 ha pro Person in D ansetzen würde, so wären das 80 Mio ha und somit 80000 m², was bei der Fläche von 357 000 m² machbar ist, wenn auch extensiv (Wald zB mit eingerechnet). Nicht jeder hat einen Boden wie bei Soest oder Kleinwanzleben.


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