Die Angst, das Wissen auf's Spiel zu setzen!

Ashitaka, Donnerstag, 07.03.2019, 14:22 (vor 449 Tagen) @ Ostfriese2475 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 07.03.2019, 14:42

Hallo Johann,

natürlich will man es deswegen nur intuitiv angehen. Das ist mir klar. So steht der Gewinn. Die Quantenkorrelation (ihre Messung) und das was wir aus ihr in Bezug zum übrigen Wissen ableiten müssen, macht vor nichts halt, auch nicht vor den beteiligten Zuständen die unser Selbst begründen oder einen Sinn, den wir nur in kausalen Vorgängen erkennen und verteidigen wollen. Und erst recht nicht vor nie bewiesenen verborgenen Parametern, mit deren Hilfe die Sicherheit, dass man sich des geschaffenen Wissens endlich wieder sicher sein kann, zurückgefordert werden sollte. Die wissenschaftliche Frage lautet eigentlich nur, wann wir bereit sind, unsere eigenen Zustände als ebenfalls zu jedem erlebtem Zustand verschränkt in die Messung und Überlegungen mit einzubeziehen (so Prof. Hans-Peter Dürr).

Beatrice Lukas schreibt:

"Gäbe es nicht irgendwo als Gegengewicht zum Phänomen 'Resonanz' das des
'Nichtmitschwingens', so würden die in Relation stehenden Phasen aller
Schwingungen einander enorm verstärken und sich in unkontrollierbarem
Maße, bis ins Unermessliche hinein aufschaukeln. In Kürze würde sich die
Natur, die ja voll Schwingungen ist, ins Unendliche verstärken und
erweitern und sich letztendlich der Schwingungsfunktion entledigen: Dies
wäre eine Art funktioneller Kollaps durch übergroße, sich selbst
verstärkende Ordnung. Dies wird aber nicht geschehen, da das Vorhandensein
der Proportion des Goldenen Schnittes diese resonante Ordnung bricht und
auf diese Weise jedes natürliche System stabilisiert."

Der Goldene Schnitt als 'Archetyp des Chaos'

Und wenn man das ohne Punkt und Komma weiter denkt (auf eigene Gefahr!), dann wird der Weltenlauf nicht durch verursachende und wirkende Aktivitäten innerhalb des Raumes (aus Ursache-/Wirkungsketten) als eine zielführende (die Rationalität zusichernde) und damit die Vergangenheit mit der Zukunft in aktive Beziehung setzende Dampflokomotive in Richtung Zukunft bestimmt, sondern er ist, losgelöst von einer ausschließlich an den raumzeitlichen Aktivitäten verhaftetenden Vorstellung aller Veränderungen der Beziehungen, ein sich mit jeder Potentialentfaltung (Ereigniswerdung/-dauer) zugleich (!) wieder aus den die Potentiale der gegenwärtigen Entfaltungsdauer begründenden Harmonien - nach der nobelsten aller irrationalen Zahlen (dem goldenen Schnitt) - ins Chaos (soeben noch Plus, jetzt Minus -> Polarisation) stürzender Tanz, zu dem die höchsten (kürzesten) und niedersten (längsten) Schwingungen des gesamten Frequenzspektrums (der Raum als solches!) aufrufen.

Auf die Börse oder auch Elliott Wellen bezogen: Der plötzliche Preissturz einer Aktie (z.B. Ende der Welle 5) hat keine Ursache (Gewinnwarnung, Absatzschwäche, Skandal oder miese Laune), sondern er kehrt sich passiv unaufhaltbar (dem Goldenen Schnitt bzw. zum Chaos verpflichtet) als Potential über die Dauer der Schwingungsharmonien des Preisanstieg aus diesen heraus bis zu seiner Entfaltung (d.h. der Bildung einer entgegengesetzten Schwingungsharmonie).

"Das umgekehrte Extrem träfe ebenso zu: Gäbe es nicht als Gegengewicht
zum Chaos das Element des Mitschwingens, der harmonischen Relation, dann
würde die gesamte Erscheinungswelt zerbrechen und zersplittern, die Teile
würden immer mehr den Bezug zu einander verlieren, alles würde sich
entropisch auflösen bis hin zum homogenen Chaos, in welchem vorerst nur
Teilchen, schließlich konsequenterweise aber nicht einmal mehr diese,
sondern weder Welle noch Dimension existieren würde, da jegliche Relation
zu einander aufgehoben wäre."

Das wahre Prinzip der Schwingung (Polarität, Resonanz, Chaos), aus welchem der Raum als solches, d.h. alles Potential und damit der Ort und die Dauer einer jeden Aktivität in Raum und Zeit, unabhängig von den einzelnen und in Trennung geglaubten, raumzeitlichen Aktivitäten (Potentialentfaltungen, Ereignissen, Grenzen) hervorgeht.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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