@Ashitaka: Würdest du zustimmen, dass Robert Musil mit diesem Aphorismus im Grunde denselben Gedanken wiedergibt?

Mephistopheles, Datschiburg, Donnerstag, 07.03.2019, 19:43 (vor 494 Tagen) @ Ashitaka2377 Views

Und wenn man das ohne Punkt und Komma weiter denkt (auf eigene Gefahr!),
dann wird der Weltenlauf nicht durch verursachende und wirkende
Aktivitäten innerhalb des Raumes (aus Ursache-/Wirkungsketten) als eine
zielführende (die Rationalität zusichernde) und damit die Vergangenheit
mit der Zukunft in aktive Beziehung setzende Dampflokomotive in Richtung
Zukunft bestimmt, sondern er ist, losgelöst von einer ausschließlich an
den raumzeitlichen Aktivitäten verhaftetenden Vorstellung aller
Veränderungen der Beziehungen, ein sich mit jeder Potentialentfaltung
(Ereigniswerdung/-dauer) zugleich (!) wieder aus den die Potentiale
der gegenwärtigen Entfaltungsdauer begründenden Harmonien - nach der
nobelsten aller irrationalen Zahlen (dem goldenen Schnitt) - ins Chaos
(soeben noch Plus, jetzt Minus -> Polarisation) stürzender Tanz, zu dem
die höchsten (kürzesten) und niedersten (längsten) Schwingungen des
gesamten Frequenzspektrums (der Raum als solches!) aufrufen.


Der Zug der Zeit ist ein Zug, der seine Schienen vor sich her rollt. Der Fluß der Zeit ist ein Fluß, der seine Ufer mitführt.

http://www.sasserlone.de/zitat/3821/robert.musil/

wobe erweiternd noch gesagt werden müsste, nicht nur vor sich rollt, sondern vor sich erzeugt bzw. ein Fluß, der seine Ufer erschafft.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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