Das Wesen von Leben war immer "Energieträger aquirieren um Energieträger aquirieren zu können"

Silke, Dienstag, 22.01.2019, 16:09 (vor 571 Tagen) @ el_mar4447 Views
bearbeitet von Silke, Dienstag, 22.01.2019, 16:29

Es geht nicht um die Energiemenge, lieber el_mar,

es geht um die Fähigkeit zur Verwertung, ohne an der dabei entstehenden Entropie kaputt zu gehen.

Der Marek Roland-Mieszkowski bringt es auf den Punkt.

Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht
verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir
haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

Das hat man bei den Pferdekutschen um die Jahrhundertwende auch gesagt. Wir haben hier noch einen Pferdezuchtverein aus vergangenen Jahrzehnten bevor es Traktoren gab. Das war ein Riesengeschäftsmodell damals.

Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall,
wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im
Dorf?

Das Energiemanagment werden die Menschen mit "problem solving" und Zunahme von Komplexität und Fragilität immer weiter lösen, wie bisher auch.
Wir wissen nur nicht, wann sie daran kaputt gehen werde.

Fossile Brennstoffe gibt es genug.
Oder nimm das Methanhydrat.
Methan ist der wahre Klimakiller und nicht das CO2.
Oder nimm den AKW-Wahnsinn - er funktioniert wie bei der anderen systemischen Aufschuldung allerortens.
Wir entschulden uns jetzt zum Preis resultierender höherer Verschuldung später.

Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir
die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

Wir sind wie die Dinosaurier, die lange und mit wirklich erstaunlicher Komplexität weltweit gelebt haben.
Sie sind ansatzweise heute noch da.

Liebe Grüße
Silke


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