Drostens Dissertation sind keine "3 zusammengetackerte Zeitschriftenartikel". (mT)
In dem von mir verlinkten PDF kann man das erkennen. Außerdem zeigt schon die Seitenzahl, daß sie größer ist als die Summer der Zeitschriftenartikel.
Desweiteren: Die Uni Frankfurt hat die Dissertation als Teil der Promotionsleistungen anerkannt. Es ist völlig irrelevant, ob die Dissertation in der DNB veröffentlicht war oder nicht, das ist nicht Teil der Promotionsleistungen. Die Promotionsleistung gilt bei Abgabe der drei Pflichtexemplare bei der Unibibliothek sowie der bestandenen Promotionsprüfung als erfüllt. Punkt.
Drosten ist ein Mediziner, der 3 Papers in peer-reviewed internationalen Zeitschriften veröffentlicht hat und auch danach ein exzellenter und international hoch angesehener Mediziner wurde. Wieso sollte er sich denn a la Guttenberg & Co seine Dissertation "gefakt" haben? Davon kann bei ihm überhaupt keine Rede sein. Diese ganze Diskussion ist eine reine Diffamierungskampagne.
Ich möchte einmal gerne die drei First Author Papers vom Danisch sehen. Hätte er diese nämlich gehabt, hätte er nicht ewig in Karlsruhe klagen müssen wegen seiner Dissertation. Das ist ein typischer Korinthenkacker, der sich an formalem Kram aufhält, anstatt nach der Substanz zu schauen. Und die ist ohne Frage vorhanden. Wer hätte denn damals in den 90er Jahren bei einem Mittzwanziger aus Lingen irgendwas "vertuschen" wollen?