Wieso liegt der Dissertation von Drosten keine "thematisch-zusammenhängende Arbeit" zugrunde? (mT)

DT, Dienstag, 01.02.2022, 07:05 (vor 1464 Tagen) @ mabraton5274 Views
bearbeitet von DT, Dienstag, 01.02.2022, 07:24

Die Thema der Dissertation ist doch "Etablierung von Hochdurchsatz-PCR-Testsystemen für HIV-1 und HBV zur Blutspendertestung".

Die Arbeit ist thematisch zusammenhängend.

Die 3 Pflichtexemplare hat er eingereicht.

Wo steht, daß er drei Erstautorveröffentlichungen haben mußte, damit er die Arbeit nicht "als Buch" veröffentlichen mußte?

Welcher Verstoß gegen welchen Artikel der Promotionsordnung soll Drosten begangen haben, damit seine Arbeit in Deinen Augen als "keine Doktorarbeit" gilt? Denn genau das war Dein Betreff hier im Thread, "Drosten hat keine Doktorarbeit geschrieben", und das genaue Gegenteil ist der Fall, Du kannst Dich mit dem verlinkten Werk überzeugen.

Wie Du auf dem Titelblatt sehen kannst, steht dort "Inaugural-Dissertation" drauf, was sonst ist das als eine Doktorarbeit?

Es ist bei ganz vielen Promotionen in den Naturwissenschaften der Fall, daß sie kumulativ erstellt wurden, sprich, daß man schaut, während der Promotionsphase einige Veröffentlichungen zu schreiben, und nicht alle müssen zum identischen Thema sein. Diese faßt man dann in einer kumulativen Dissertation zusammen unter einem größeren Thema.

Dann sage mir, wie er ohne Doktorarbeit seine nächste Anstellung bekommen haben sollte? Dort ist der Doktorgrad Voraussetzung.

Auch die Aussage von Füllmich, daß für eine Professur eine Habilitation Voraussetzung sei, ist inkorrekt. Es werden an vielen Universitäten habilitationsäquivalente Leistungen gefordert, die üblicherweise durch entsprechende Veröffentlichungen sowie Tätigkeiten in der Lehre nachgewiesen werden. Wie sollten ansonsten Wissenschaftler aus dem Ausland Rufe auf Professuren nach Deutschland bekommen, wenn sie im Ausland keine Habilitation durchgeführt haben? Theodor Hänsch zum Beispiel hat niemals habilitiert, ist trotzdem Professor an der Universität München und hat sogar den Nobelpreis bekommen. Wenn Füllmich mit seiner Aussage korrekt wäre, dürfte Hänsch kein Professor sein, was inkorrekt ist.


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