Du missverstehst den eigentlichen Charakter von Patenten und Innovation
Wenn es wirklich so viel an "Neuheit" in der Technik zu schützen gäbe, hättest du ein Monopol nach dem andern, und einen Börsengang nach dem andern.
Die Hauptmerkmale und Haupt-Technologien zb. eines autonomen Vehikels - wie etwa Sensordatenerfassung (Sampling), digitale Bildauswertung, ACC, GPS, Nachlaufsteuerung, Linien- oder Begrenzungsabtastung, Laser oder Radarabtastung usw. - kennt man schon 30, 35, ja sogar 40 Jahre und mehr. Da waren viele breite Patentansprüche, auf denen sich Monopole stützen konnten. Entscheidend ist, welche Semantik in den Ansprüchen möglich ist oder nicht. Geht es nicht mehr "höher", dann gehts einfach nicht mehr "höher", verdammt noch mal. Dann beginnt halt die Firma mit Kleinvieh, das auch Mist macht. Brauchst halt dann hunderte oder tausende Patente um was ordentlich zu schützen. Oder man verlässt sich nur mehr auf den Copyright-Schutz bei der Software.
Einen Mt. Everest kannst auch nicht vergrössern, um draus einen noch höheren Berg zu zaubern, den du als Erstbesteiger bezwingen willst, wenn der vorherige schon bestiegen ist...
Lies in den alten Patentschriften nach. Die Erfinder wurden allesamt verarscht, bestohlen und betrogen. Oder arbeiteten für Konzerne und bekamen eine kleine Prämie. Das wars.