Demokratisch in den Untergang

nemo, Dienstag, 06.11.2018, 18:55 (vor 614 Tagen) @ Kosh2942 Views

Somit spielt im PRaktischen Leben die Unterscheidung zwischen Simulation
und Realität keine Rolle: Die Theorie taugt nicht für die PRaxis.


Damit liegst Du ganz auf der Schiene von Baudrillard, der sagte, dass die Simulation
zur Realität wurde. Baudrillard erkennt jedoch das Verhängnis, das entsteht, wenn
man das Unwirkliche nicht mehr vom Wirklichen unterscheiden kann. Die Traumwelt
ist nicht das was Du denkst, sondern die Wirklichkeit einer kollektivistischen
Gesellschaft, die man auch als Geisteskrankheit beschreiben kann. Wenn alle die
Realität nicht mehr erkennen, dann sind alle verrückt. Was die Situation nicht
besser macht. Nur aus kollektivistischer Sicht scheint es besser, wenn alle
verrückt sind. Der Verrückte ist dabei nicht mehr so einsam und leidet weniger
unter seinen Wahnvorstellungen. Das ist der einzige Vorteil. Das ändert jedoch
nichts an den Konsequenzen der Geisteskrankheit.

Gruß
nemo


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