Da tobt immer noch der Baer

Dragonfly ⌂, Freitag, 19.06.2026, 13:23 (vor 11 Stunden, 56 Minuten) @ DT473 Views

„Die Deutschen haben ihr Geld geerbt und wollen nichts verlieren. Die Amerikaner haben ihr Geld verdient und wollen alles gewinnen.“

"Die Controller haben die AT&T Bell Labs zugemacht, und ähnliches ist während dem Bust der Telekom-Bubble auch an anderer Stelle passiert"

Die Rahmenbedingungen, die Bell Labs groß gemacht hatten, wurden durch die Zerschlagung des AT&T-Monopols und späteren Kostendruck stark verändert. Und gerade weil es ein Monopol war, konnten die sich ehemals echte Forschung leisten

"zB bei Nortel, was damals einer der Highflyer war, und die Leute sind massenhaft rausgeschmissen worden."

Zitat: "Der ehemalige Nortel-Sicherheitschef Brian Shields sagte, dass Angreifer, die über chinesische Server operierten, von etwa 2000 bis mindestens 2009 Zugriff auf praktisch alle wichtigen Dokumente hatten"

https://www.wired.com/story/us-hits-huawei-new-charges-trade-secret-theft/


"Zum Großteil Chinesen, denn schon Mitte und Ende der 90er Jahre war die Physik und die Hochfrequenz-Elektrotechnik und die Optoelektronik an US-Unis total von chinesischen Doktoranden und Postdocs abhängig."

DT labert mal wieder mit gefaehrlichem Halbwissen, dass er aus Zeitungen kennt. Vermutlich im Gegensatz zu Dir, habe ich an einer US Uni promiviert und ja, ich war, zumindest in meiner Arbeitsgruppe, einer der wenigen Nichtchinesen.

"Ja, angeblich habe ich nicht viel Wissen, nur Meinung. Aber wenigstens war ich dabei. Ich mag Deine ad personam Argumentation. Nur allzu bekannt von den arroganten VCs."

Die nun mal jedes Milliardenunternehmen in den USA finanziert haben.

"Übrigens: die Mittelständler, die ich kenne, haben ihren Wohlstand alle selber aufgebaut."

Da kennst Du immer andere Leute als ich. Die Mittelstaendler sind 2, 3 Generation. Die sind meiner Meinung nach eines der Hauptprobleme in Deutschland.

"Daß Du so snobbisch auf sie runter schaust, sagt einiges über Dich."

Das Du sie bewunderst, zeigt einiges ueber Dich.

"Ich respektiere Unternehmer, vor allem Familienunternehmer.. selber ins Risiko gehen"

Auch das sagt wieder viel ueber Dich aus. "Familienunternehmer". Am Besten noch die ganze Familie im Unternehmen. Das ist Gutherrenart. Und Du bekommst eben dann nicht den Besten fuer die Position, auch nicht den zweitbesten, sodern maximal Durchschnitt. Wie in arabischen Laendern. Ausserdem ist Deiner Meinung nach jeder Unternehmer, der Risiko traegt. Also jeder Aktieninhaber. Der Unterschied zwischen Unternehmer und Verwalter, ist weder Dir noch den meissten Familienunternehmern klar.

" ihr Unternehmen wachsen und sich am Markt global behaupten."

Denen geht zur Zeit das Arschloch auf Grund.


"Das einzige Unternehmen, das in Deutschland in den letzten Jahren in die Größenordnung der US Firmen gekommen ist, ist SAP, und das ist auch schon 50 Jahre alt."

Eben. Und auch Hasso war sei ein deutscher Betonkopf. Bei dem haben die Mitarbeiter in den USA damals Ameisenstrasse gespielt, als er keine Aktienoptionen rausruecken wollte, und sind zur Konkurenz. Er hat dann nachgegeben. Und eben das ist der Unterschied zwischen Dir, Familienunternehmen und amerikanischen neuen Unternehmen, zu denen die deutschen Familienunternehmer fassungslos voller Neid aufschauen und auch so sein wollen. Da waere es auch nicht unanstaendig, Geld zu verdienen.

Was sie nicht sehen: Musk hat 4000 Mitarbeiter zu Millionaeren gemacht. Einige zu Milliardaeren. Vorschlag zur Guete: Du als kompetenter, chinesische sprechneder Chinaspezialist schlaegst mal einem Deiner Familienunternehmer vor, der noch nicht in China ist, dort den Markt fuer ihn zu erobern. Wuerdest in China als Mitinhaber einsteigen, baust alles fuer ihn auf fuer ein Gehalt, danach kauft er Dich raus. Schau mal, wie die reagieren.


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