Wenn die Banken groesstenteils ueberfluessig werden, werden auch keine XRP mehr gebraucht

CalBaer, Dienstag, 02.01.2018, 19:52 (vor 1228 Tagen) @ tar3145 Views

Ausserdem wurden XRPs im Gegensatz zu PoW-Coins tatsaechlich aus dem Nichts geschaffen (pre-mined) und werden nach und nach von Ripple Labs und den Entwicklern verkauft, die noch den Grossteil der XRPs halten.

XRPs sind daher nicht mit Cryptos vergleichbar, eher mit handelbaren Service-Coupons fuer Leistungen des Ripple-Netzwerks. Zudem verbleibt mit Ripple ein Kontrahenten-Risiko, welches es bei Cryptos nicht gibt. Denn mit Ripple werden keine Fiat-Waehrungen uebertragen (weil das technisch gar nicht geht), sondern nur Ansprueche auf Fiat gegen Dritte. Das Clearing for Cash muss nach wie vor ueber die Zentralbanken oder andere Mittelsmaenner erfolgen. Der einzige Unterschied zu Swift oder anderen Zahlungssystemen ist, dass diese Ansprueche in einem oeffentlichen Kontobuch stehen und nachverfolgt werden koennen. Das Interesse der Banken wird sich daher in Grenzen halten, denn sie werden bestimmt nicht ihre gesamten Zahlungsstroeme offenlegen wollen (zumal es deren Kunden ja auch so wuenschen).

Ripple ist dennoch interessant, denn es wird die Anwendung von Cryptos beschleunigen. Wenn ich einen elektronischen Anspruch auf z.B. Euro gegen z.B. die Deutsche Bank gegen Bitcoins ueber das Internet ohne Mittelsmaenner (Exchanges) tauschen kann, vereinfacht es den Handel zwischen Fiat und Cryptowaehrungen.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2


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