Eigentlich wollte

D-Marker, Samstag, 30.12.2017, 15:15 (vor 1231 Tagen) @ Oberbayer3787 Views

ich zur gesamten Steuerproblematik bezüglich virtuellen Währungen hier nichts schreiben.

Für "Kryptos" ist schließlich alles klar.

Denn wer einmal durch das Tor gegangen ist und virtuelle Währungen besessen hat, kann nur den Kopf schütteln über solche hirnverbrannten Aussagen wie die von Armstrong.
Der vermutlich noch nie einen einzigen Satoshi besessen hat.
Und um so bekannter der Guru, desto mehr Stuss wird geglaubt.

"Krypto-Währungen wie dem Bitcoin traut der Analytiker keine lange Zukunft
zu. Sie hätten keine Langlebigkeit. „Sie können so etwas wie den
Bitcoin im praktischen Alltag kaum nutzen.“ Die Regierungen würden
„sicherlich nicht erlauben, dass andere Währungen aufkommen, die dann
die Nationalwährungen bedrohen. Solche Währungen wie jetzt der Bitcoin,
in den sich die Bürger flüchten könnten, um keine Steuern mehr zu
bezahlen. Ein Staat wird so etwas nie erlauben.“ Er könne sich
vorstellen, dass die Betreiber solcher Währungen hinter Gitter kommen,
wenn diese zu groß werden, meinte Armstrong."


Nehmen wir Aktien.

Fallen jedes Mal steuern an, wenn der Kurs steigt oder fällt?
Müssen wir sekündlich beim Finanzamt auf der Matte stehen?
Nein.

Erst wenn wir die Aktien in Euronen tauschen, wird die Frage aktuell.

Beim Aktienfond wird es noch deutlicher.

Selbst wenn der Fondmanager Aktien von Apfelsinia verkauft und dafür Aktien von Banania in den Fond nimmt, bekommen wir dann ein Schreiben vom Finanzamt?
Nein.
Hinterziehen wir Steuern?
Nein.

Erst wenn wir Anteile verkaufen, also in Euronen tauschen, kommt der steuerliche Aspekt zum Tragen.

Oder beim Bitcoin. Hat man einen Bitcoin, ist er jetzt vielleicht 10 000 Euro wert. Steigt er auf 300 000 Euro, ist das steuerlich vollkommen irrelevant. Erst wenn davon ein paar Satoshi zurück in Fiat getauscht werden, tritt der Fiskus auf den Plan.

Eben genau an der Schnittstelle, an der auch Aktien in Euronen umgetauscht werden.

Wenn Armstrong einen einzigen Satoshi gekauft hätte, wüsste er, wie man sich an den Schnittstellen verifizieren muss, Reisepass, Führerschein, Personalausweis… .
Eben wie Eröffnung eines Bankkontos.

Mit den Coins ist es also ähnlich Aktien.

Nur dass kein Fondmanager gebraucht wird. Der ist man selbst. Und tauscht nach Belieben Coins gegen Coins, bestimmt also sein Portfolio selbst.


Grüße
D-Marker


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.