Erklärung

Ashitaka, Montag, 24.02.2025, 20:26 (vor 302 Tagen) @ dito3473 Views
bearbeitet von Ashitaka, Montag, 24.02.2025, 20:30

Hallo dito,

Ich habe eine ungefähre Vorstellung, wie sich deine Vorstellung von simulierter Realität hier darstellt. Ein wenig genauer, wie das geschieht, könntest du aber gerne werden.

Das passt nicht in dieses Forum.

Wir meinen, die Hochrechnung sei nicht in Frage zu stellen! Aber bereits die Auswahl der repräsentativen Anzahl von Wahllokalen ist unmöglich bzw. führt im Vergleich zu späteren Auszählungen zu enormsten Abweichungen, da sie die teils enormen Clusterabweichungen unberücksichtigt lassen bzw. angenommen wird, dass es zu jeder gezählten Abweichung auch ein entsprechendes Negativ gibt.


Bin zu doof, das auf Anhieb zu verstehen. Komme aber gerne zum Nachsitzen ;) und bedanke mich jetzt schon recht herzlich!

Anders ausgedrückt: Sie pickten sich für ihre TV-Hochrechnungen "angeblich" bundesweit in repräsentativen Städten/Dörfern "genau die richtigen Wahllokale" heraus, an deren Türen sie gestern insgesamt genau die richtigen 90.000 Wähler befragt haben. Diese Umfragen (Stichkontrollen) wurden dann mit nicht öffentlichen Parametern für eine erste Präsentation um 18:10 Uhr "hochgerechnet" und weichen ... WIDDE WIDDE WITT, BUM BUM ... am Ende der Auszählung in ihren Prozentwerten nur ganz gering von der tatsächlichen Auszählung der über 40 Millionen Andersdenkenden in über 11.000 zur Wahl aufrufenden deutschen Gemeinden ab.

Um das hinzubekommen müsste auf einen nicht vorhandenen Datensatz zugegriffen werden, der diese wenigen Stimmen (gerade mal ein volles Olympiastadion) nicht nur vor dem Hintergrund von über 11.000 kommunalen Ergebnissen früherer Wahlen exakt prognostizierend gewichtet, sondern es müssten ebenfalls alle statistischen Schwankungsbreiten und Dunkelziffern der kommunal binnen Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten rauf bzw. runter schwankenden Symphatiewerte / Wählermobilisierungen / persönlichen Entscheidungsgründe bekannt sein. Ebenso müsste klar sein, nach welchen geografischen Milleuverdichtungen (Clustern) die Befragungen der Wähler in Abhängigkeit der Bevölkerungsdichte zu gewichten wären bzw. sie von allen Befragungsorten des Tages in die lokale Umgebung zu übertragen sind. Wie soll das möglich sein?!

Anscheinend gehen sie davon aus, dass zu jeder falschen Cluster- bzw. Umgebungsgewichtung der nur 90.000 Befragungen (teilweise werden hunderte im selben Wahllokal befragt) irgendwo in Deutschland zufällig (*huch*) eine entsprechend umgekehrte (negative) Fehlgewichtung aufwartet, durch deren Gegengewicht am Ende der Auszählung wie mit Magie aus den 90.000 Stichkontrollen ein nahezu tatsächliches Abbild von über 40 Millionen Wahlentscheidungen hochgerechnet werden kann.

Wer es glaubt, wird seelig, nimmt stets aufgeklärt über alles an, die Prozesse wären im Fall der Fälle (den es nicht gibt) zugänglich und es wären zehntausende aufrichtige Aufklärer an der Arbeit, die einen über ihr Wahllokal hinausgehehden Überblick der Stimmensammlung, -zählung und -auswertung haben. Wer es aber hingegen verstanden hat, weiß, dass im Hinblick auf die Realität = Simulation alles wichtige bereits geschehen ist, bevor die eigentliche Auszählung startet.

Herzlichst,

Ashitaka

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