Hochrechnungen

Ashitaka, Sonntag, 23.02.2025, 20:23 (vor 421 Tagen) @ SevenSamurai5214 Views
bearbeitet von Ashitaka, Sonntag, 23.02.2025, 20:45

Hallo SevenSamurai,

auch dieses Jahr wurden im Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien tagsüber ca. 90.000 Interviews an den Türen einer "angeblich" repräsentativen Auswahl von Wahllokalen gemacht, welche den Untertanen um 18:10 Uhr als genaue Hochrechnung präsentiert wurden. Wohlgemerkt ohne dabei auch nur eine einzige, ausgezählte Stimme zu berücksichtigen! Und dann trudeln die Wahlergebnisse herein und die finalen Auszählungen weichen am Ende halt nur 1-2% davon ab.

So als wären die an den Türen herrschenden Verunsicherungen der Bürger gar nicht vorhanden, so als würde die statistische Gewichtung/Verteilung aller sich befragen lassenden Menschen an den Türen der Wahllokale einer erst späteren Auszählung von 44,2 Millionen verunsicherten Wählern nahezu 1:1 entsprechen.

Keine nennenswerten Abweichungen!

Man kann es hochrechnen, also macht man es! Und zwar bis zum Ende!

Vorausgesetzt alle Parteien sind mit im Boot, d.h. vorausgesetzt es gibt im Endeffekt nur die an denselben Beratungsnetzwerken hängenden Proxyparteien und nahezu niemand kommt auf die Idee, dass der Bundestag in Wahrheit nur ein Schauspielhaus ist! Und das ist in Deutschland, ebenso wie in den USA, seit einigen Jahrzehnten sowas von sicher. Für einen Sonnenbrille tragenden Musk mit Kettensäge braucht es noch 2-3 Jahrzehnte. Dann sind wir genauso kaputt.

So funktioniert unsere Demokratie! Ihr Fundament und Rahmen ist Meinungsdiktatur!

Wir meinen, die Hochrechnung sei nicht in Frage zu stellen! Aber bereits die Auswahl der repräsentativen Anzahl von Wahllokalen ist unmöglich bzw. führt im Vergleich zu späteren Auszählungen zu enormsten Abweichungen, da sie die teils enormen Clusterabweichungen unberücksichtigt lassen bzw. angenommen wird, dass es zu jeder gezählten Abweichung auch ein entsprechendes Negativ gibt.

Herzlichst,

Ashitaka

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