Fernöstliche Bildungsfetischisten und goldgeile Kommunisten

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 14.04.2019, 18:19 (vor 758 Tagen) @ NST7425 Views

Hallo NST,

Es geht darum, Gold international wieder als Währungssicherheit Nr.1
einzuführen. Es geht darum, zum Goldstandart zurückzukehren, der 1971

von Nixon abgeschafft wurde, um den Petrodollar zu installieren. Der muss
nun wieder abgewickelt werden.

Nein, das glaube ich nicht.

Es geht darum, im Zuge dessen einen
weltweiten

Finanzcrash, der mit seinem Zusammenbruch zwangsläufig verbunden wäre,
aufzufangen. Und somit geht es auch um die Goldreserven, die jeder Staat
nun ganz akut benötigt, um wieder eine Nationalwährung einführen zu
können und sich im Zuge dessen nach der Beseitigung des Petrodollarsystems > > und des an ihn gebundenen Eurosystems vor Crash und Inflation abzusichern.

Nein, die Einführung einer Parallelwährung reicht, dazu ist kein Gold nötig.

Nicht zuletzt geht es aber eben auch um die Verhinderung künftiger
Kriege.

Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen! [[lach]]

Vom Offensichtlichen zum Seltsamen. Die ehemals führenden kommunistischen
Staaten China und Russland sind die Nationen, welche den Prozess eines
neuen Geldsystems Richtung Goldstandard auf den Weg gebracht haben.

Darüber sollte einmal nachgedacht werden, was ist da eigentlich passiert. > Für mich ist das noch überhaupt nicht klar, laut allen alten Definitionen

passt das nicht zusammen.

Versetze Dich einfach in die Lage der Russen und Chinesen!
Unsere transatlantischen Verbündeten können jedem Terroristen den Geldhahn abdrehen. Terroristische Vermögenswerte können eingefroren oder gar beschlagnahmt werden. Als Terrorist direkt Kunde bei einer Bank im US-Inland zu sein, ist keine gute Idee. Aber auch Banken jenseits der US-Grenzen sind im Zahlungsverkehr auf US-Inlandsbanken angewiesen. Über entsprechende Anweisungen an die USD-Inlandsbanken kann man auch die Offshore-Banken sanktionieren.

Bei den Wertpapierverwahrern ist der Mechanismus derselbe.
Aber auch als Chef von Terrorist-Country musst Du ja auch in schwierigen Zeiten Wein, Weib, Gesang und Waffen bezahlen - und Windeln. Ich meine gelesen zu haben, dass im Iran eine Revolution nur knapp verhindert werden konnte, weil es keine westlichen Babywindeln mehr importiert werden konnten.

Zahlungs- und Wertpapiersanktionen sind ein scharfes Schwert, das aber mit dem ersten Schlag stumpf ist - der Geschlagene stellt sich darauf ein!

Der brave Terrorstaat sorgt vor, damit er nicht geschlagen werden kann. Du brauchst also ein anerkanntes Zahlungsmittel. Gold stinkt nicht, hat eine hohe Wertdichte und seine Herkunft kann verschleiert werden. Unter dem Vorwand der Materialprüfung muss man das halt einschmelzen. [[freude]]

Ich lebe jetzt bald eine Dekade in Asien. Hier sehe ich nichts von Bunt -
schon gar nicht im Bildungssektor. Da geht es hart zur Sache, vergleichbar
mit dem Profisport - aber eben im Wissensbereich. Knall harte Selektion und > die Eltern müssen das finanzieren und je nach Fall auf andere Dinge eben
verzichten. Sollten die Asiaten in Zukunft die Richtung vorgeben, ist es
vorbei mit -Bunt- und Work-Life-Balance, als Berufsziel.

Deutschland schwebt in der Illusion der Target-Blase. Für tiefgreifende Änderungen geht es uns zu gut. Das Platzen der Blase und eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen sind die Voraussetzungen für die Abkehr von den vorgeschobenen Unsinnsthemen wie CO2, LGBTI und viele mehr.

Heinsohn schreibt ja interessante Dinge zum Thema Bildung. Wenn ein Bewerber nicht mehr 15% von 600 im Kopf rechnen kann, kann der im Handwerk nichts mehr werden und ein CNC-Fräse schon gar nicht bedienen/programmieren.

Zum Schluss betteln wir die Chinesen an, Leute zu schicken, weil die Jungs von morgen die Technik von heute nicht mehr kapieren.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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