Marktwirtschaft

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 28.03.2020, 13:07 (vor 247 Tagen) @ CalBaer527 Views

Entsteht, zumindest im Abendland,wenn von der Obrigkeit Märkte zugelassen werden. Ohne Obrigkeit keine Märkte, die Obrigkeit ist also die Voraussetzung, die gegeben sein muss, bevor Märkte entstehen können.
Damit ein Markt entstehen kann müssen zuerst Münzen geprägt werden. Das Münzprägungsrecht wird erst von der Obrigkeit gewährt. Die Obrigkeit ist also Voraussetzung, bevor Geldwirtschaft entstehen kann.
Damit Markt und Geld entstehen können - dem Lande und den Bauern sind sie nämlich fremd - müssen zuerst Städte entstehen, also eine Bevölkerung, die sich von der Primär- und Sekundärproduktion emanzipiert hat.

Erst wenn diese drei Voraussetzungen gegeben sind, dass die Obrigkeit Märkte zulässt, dass die Obrigkeit Münzprägung zulässt und dass die Obrigkeit städte zulässt, in denen die Bevölkerung nicht von Primär- und Sekundärptoduktion lebt, sondern von Tertiärproduktion, erst ab diesem Moment kann man von Marktwirtschaft sprechen.
Das ist historisch recht gut (schriftlich!) dokumentiert und kann von jedem nachgelesen werden.

Da die Tertiärprodunktion, die uns solche Dinge verschafft wie Maschinen, Erdöl, Elektrik und Computer und Schulmedizin und eine Bevölkerungsexplosion, vollkommen widernatürlich ist, kommt es immer wieder zu Katastrophen und das Bestreben, die Trennung von Primär-, sekundär- und Teritärproduktion aufzuhen ==> Kommunismus. Der Kommunismus ist die logische Folge der bis an ihr ende gekommenen Marktwirtschaft und gleichzeitig Ausdruck des Todestriebs. Am Ende wird die Tertiärproduktion verschwinden, dann die Marktwirtschaft, dann die tertiären Energiequellen, dann die Maschinen, dann die Bevölkerungsexplosion (Fellachen), dann die Staaten und man wird sich in einer Welt der Primär- und Sekundärproduktion wiederfinden wie zuletzt nach der Völkerwanderung.

Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen sondern in einer Reihe von Krisen, von denen wir die erste erleben und die gekennzeichnet sind dadurch, dass (erstmalig! seit der Völkerwanderung!) das Niveau vor der Krise nicht mehr erreicht wird, und man sich (kurzzeitig!) auf einem Level einpendelt, der scheinbar stabil ist, jedoch niedriger als vor der Krise. Das wird so lange weitergehen mit jeweils niedrigeren Stufen, bis man wieder auf dem Level der Völkerwanderung (der erheblich niedriger war als zur Römerzeit und wo das Abendland 1 1/2 Jahrtausende benötigte, um deren Level wieder zu erreichen) angelangt ist. Genosse @Weiner meint, 5 Jahrhunderte noch.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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