Nein, das hat nichts mit Kommunismus zu tun, auch Marktwirtschaft kennt Regeln

CalBaer, Samstag, 28.03.2020, 09:39 (vor 247 Tagen) @ Ulli Kersten754 Views

Noch sind wir in der freien Marktwirtschaft und die Kommunisten haben das Ruder noch nicht komplett übernommen.

Auch in der kapitalistischen Marktwirtschaft gibt es Regeln. Ein Konzern kann auch nicht beliebig akkumulieren und sich konzentrieren, bis er ein Monopol hat und es missbraucht. Siehe z.B. Zerschlagung des Bell-Konzerns in den USA auf Basis des Wettbewerbsrechts -> https://en.wikipedia.org/wiki/Regional_Bell_Operating_Company

Auch gegen Wucherpreise gibt es in der Marktwirtschaft Gesetze. -> https://en.wikipedia.org/wiki/Price_gouging

Wenn die Chinesin die Masken nicht bereitstellen würde, glaubst du denn, ein Beamter hätte dafür gesorgt?

Durch die massiven (erwarteten) Gewinnspannen wird die Ware erst einmal gehortet und nur begrenzt abgegeben (um das Angebot knapp zu halten). Sie steht damit nicht zur Benutzung zur Verfuegung, sondern gammelt irgendwo in einem Lagerraum vor sich hin. Immer mehr Nachahmer springen auf den Zug auf und verschaerfen das Problem. Nun haben wir hier eine Katastrophe, es entsteht menschliches Leid durch diese Spekulation. Das Phenomaen ist nicht neu und es gibt Gesetze, die das eigentlich verhindern sollen. Ich kenne die Gesetze in Deutschland nicht, das Justizministerium wird sich sicher mit diesem Problem bereits befassen.

Nun zu Deiner Frage: Wenn das Horten unterbunden wird, erhoeht sich auch das Angebot. Die Zwischenhaendler sind beliebig austauschbar. Notfalls kann die Ware auch konfisziert werden, das ist nichts neues auch in einer Marktwirtschaft.

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