Seit 2.000 Jahren? Wie lange wartet er schon? Oder sogar noch länger?

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 06.10.2019, 11:13 (vor 281 Tagen) @ Tempranillo3372 Views

Rav Ron Chaya: *Es ist alles bereit für die Ankunft des Messias und die
Auseinandersetzung zwischen Gog und Magog.*

In das Video habe ich nur gelegentlich hineingestochen und festgestellt,
daß Maimonides und der Talmud zitiert werden, um die Zuhörer für einen
großen Krieg zu begeistern, in dem es u.a. gegen die Perser gehen soll.

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Oswald Spengler sinngemäß: *Wenn der Krieg kommt, kann das der
Volksgesundheit nur dienlich sein.*

Spengler sinngemäß: Krieg ist Leben, Friede ist Tod.

Ist Weltfriede möglich?
Telegraphische Antwort auf eine amerikanische Rundfrage
(1936)

[291] Die Frage, ob der Weltfriede je möglich sein wird, kann nur ein Kenner der Weltgeschichte beantworten. Kenner der Weltgeschichte sein heißt aber, die Menschen kennen, wie sie waren und immer sein werden. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den die meisten Menschen nie begreifen werden, ob man die Geschichte der Zukunft betrachtet, wie sie sein wird oder wie man sie gern haben möchte. Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert. Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache. Der heutige Weltkommunismus bezeichnet seine Kriege als Aufstände, Kolonialreiche als Befriedung fremder Völker, und wenn die Welt ein Einheitsstaat wäre, würde man die Kriege Aufstände nennen. Das sind alles nur Unterschiede in Worten. Es ist eine gefährliche Tatsache, daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel zahlreicheren farbigen. Solange einzelne Denker und Idealisten das tun – sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher der[292] Tatsache des Lebens widerspricht. So lange es menschliche Entwicklung gibt, wird es Kriege geben. Wenn aber die weißen Völker des Krieges so müde werden sollten, daß die Regierungen sie unter keinen Umständen mehr dazu bringen könnten, dann würde die Welt das Opfer der Farbigen sein, wie das römische Reich den Germanen zufiel. Pazifismus heißt, den geborenen Nichtpazifisten die Herrschaft überlassen, unter denen immer auch Weiße sein werden, Abenteurer, Eroberer, Herrenmenschen, die Zulauf finden, sobald sie Erfolg haben. Wenn heute in Asien eine große Erhebung gegen die Weißen stattfände, würden sich unzählige Weiße ihr anschließen, weil sie des friedlichen Lebens müde sind. Der Pazifismus wird ein Ideal bleiben, der Krieg eine Tatsache, und wenn die weißen Völker entschlossen sind, keinen mehr zu führen, werden die farbigen es tun und die Herrscher der Welt sein.
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Reden+und+Aufs%C3%A4tze/Ist+Weltfrie...

Meph hat neulich geschrieben, ich hätte eine Animosität gegen Spengler.
Das war sehr richtig, aber deutlich zu schwach.

Für Subjekte wie Oswald Spengler empfinde ich Todhaß. Stehe ich
derartigem Abschaum gegenüber, würde ich ihn am liebsten auf der Stelle
totschlagen, was ich natürlich nicht mache, so wenig wie ich
Systemdienern, vor allem DienerInnen eine in die Fresse knalle, wenn sie
versuchen, meinen ohnehin schon so eng gezogenen Spielraum weiter zu
begrenzen.


Tempranillo

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Pour-Rav-Ron-Chaya-tout-est-en-place-pour-Gog-et...

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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