Deine Überlegung geht schon in die richtige Richtung

Kaladhor, Münsterland, Donnerstag, 10.10.2019, 19:14 (vor 269 Tagen) @ sodele3422 Views

Ich habe bereits ähnlich gelagerte Überlegungen in Bezug auf den Energieerhaltungssatz gemacht.
Ganz kurz angerissen:
Wetterwechsel erfolgen aufgrund von Druckunterschieden innerhalb der Atmosphäre, das "Transportmedium" sind dabei Luftströmungen - Wind genannt - von Zonen mit hohem Druck in Zonen mit niedrigem Druck. Die Stärke dieser Strömungen hängt dabei von der Entfernung der jeweiligen Maxima und Minima ab, dabei gilt: Je näher diese Punkte beieinander liegen, umso mehr Energie ist in der Strömung enthalten. Diese Energie kann man "anzapfen", indem man Windräder in den Weg der Strömung stellt, wo die Windenergie Arbeit verrichtet und einen Rotor bewegt, der über eine Welle mit einem Generator verbunden ist, wo die Bewegungsenergie schließlich in elektrische Energie umgewandelt wird.

Wenn man nun ausreichend Windräder aufstellt ist irgendwann der Punkt erreicht, wo der Wind einfach "versickert", d.h. es ist einfach keine Bewegungsenergie mehr vorhanden. Das Ergebnis dürfte dann so eine "stabile Wetterlage" wie 2018 sein, wo wir monatelang nur noch "schönes Wetter" hatten. Wenn es keine nennenswerten atmosphärischen Bewegungen mehr gibt, kann sich das Gebiet innerhalb so einer Wetterlage unverhältnismäßig stark aufheizen, ohne dass die Möglichkeit besteht, dass diese Wärme irgendwie "weggeblasen" wird. Dadurch steigt auch die Verdunstungsleistung und die Böden trocknen schneller und vor allem tiefer aus.

Tja, und erklären kann man das alles wunderbar mit dem Energieerhaltungssatz, denn die Summe der abfliessenden Energiemengen ist immer gleich der Summe aller hinzufliessenden Energiemengen.
Bevor massenhaft Windräder in die Landschaft gestellt wurden, gab es als "Energieverluste" nur die Reibung an der Erdoberfläche und allen dort befindlichen Gewächsen und Bauten. Das ist ja z.B. auch der Grund, warum die Stromausbeute von Windrädern an den Küsten viel höher ist als z.B. in Binnenländern wie BW oder BY.
Mit den ganzen Windrädern kann es nun passieren, dass wir an den Küsten einen Orkan haben und in Sachsen ist Flaute.

Vielleicht haben wir in Europa mittlerweile den Punkt des maximal sinnvollen Windkraftausbaus bereits überschritten.

Schöne Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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