Mein „FI“ ist schon seit Monaten umgelegt!

Zorro, Dienstag, 12.07.2022, 13:28 (vor 1447 Tagen) @ Teckel5478 Views
bearbeitet von Zorro, Dienstag, 12.07.2022, 13:51

Zitat: Teckel
"Zum Testen hätt ich schon gern mal 3 Tage Stromausfall [[zigarre]] Dann sieht man mal, was noch alles fehlt. Für die ganz harten: einfach mal den FI umlegen und dann schauen, an was man alles nicht gedacht hat."

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Ich hab ja schon Einiges zu diesem Thema geschrieben und bin viel weiter gegangen als Not-Strom.
Ersatzstrom heißt das Zauberwort. Lautlos, gestankfrei, Betriebskosten-arm, mehrfach redundant!

Eine 30kWp Solaranlage mit einem 42 kWh Batteriespeicher. Ziel der Anlage war eine Eigenstromversorgung, die auch das Thema Brauchwasser-Erwärmung und Wohnungsbeheizung mittels Wärmepumpen ermöglicht, um die Kosten für Gas radikal zu reduzieren. Ferner kann ein eAuto über viele Monate im Jahr kostenfrei betankt werden.
Die Anlage ist so aufgebaut, dass selbst bei Ausfall oder Zerstörung von einzelnen Solarmodulflächen große Teile des Systems weiterlaufen. Viele MPPT Regler schicken den Solarstrom DC/DC im 48V-Modus direkt zur Batterie.
Sollten Verbraucher angeschaltet werden greifen sich die Wechselrichter direkt den Solarstrom, oder ziehen ihn sich nächtens aus der Batterie.
Völlig egal, ob 25.000W Solarleistung vom Dach kommen oder Lasten bis zu 12 kW abgerufen werden, das System läuft zuverlässig rund um die Uhr. Speziell in der Übergangszeit kann mittels Klima-Anlagen geheizt werden. Das warme Wasser wird durch eine Wärmepumpe erzeugt.

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Kommt es zu „Sonnenmangel“ und der Batteriespeicher leert sich auf 20%, entscheidet die Anlage gemäß meiner Programmierung selbständig einen Lastabwurf durchzuziehen. Verbraucher wie Heizgeräte, eAuto-Beladung, Wärmepumpen, Spülmaschine werden automatisch von der Versorgung getrennt.

Sinkt der Batteriestand auf 10% muss ich eine Entscheidung treffen, per Wahlschalter das gesamte Haus auf das öffentliche Netz zu legen, oder die Batterie mittels eines Diesel-Generators und starkem 70A Ladegerät wieder aufzuladen.
Eine netzparallele Schaltung hat meine Anlage bewusst nicht, um dem ganzen Papier- und Meldkram zu entgehen. Ich kann also nichts Einspeisen in das öffentliche Netz. Durch meine Anlage können keine negativen Netzrückwirkungen entstehen. Eben eine Inselanlage.

Der Betrieb des Diesel-Notstromers lässt sich auf wenige Stunden begrenzen, da die Ladeleistung zur Batterie konzentriert stattfindet, während im schlechtesten Fall, bei reinem Generator-Betrieb der Diesel lediglich den Kühlschrank versorgen würde und ein paar Lampen. Der Kraftstoffverbrauch eines Generators ist kaum abhängig von der angeschlossenen Last. Sprich, selbst im Leerlauf ohne Verbraucher lärmt der Bolide bei 3000 Touren und säuft mind. 1,5L Diesel pro Stunde.

Wir haben durch den offensiven Einsatz von elektrischen Wärmequellen durchaus 1200 – 1500 kWh Verbrauch pro Monat. Ein Witz für die Anlage, welche in den Monaten März bis September bis zu 3000 kWh bereitstellt. Daher kann auch ein eAuto großzügig betankt werden.

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Wer Interesse hat eine solche Anlage zu planen oder zu bauen, kann mich gerne per PN anschreiben.

Grüsse Zorro

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