Wäre mir zu gefährlich.

Steppke, Dienstag, 12.07.2022, 10:53 (vor 1447 Tagen) @ D-Marker5250 Views
bearbeitet von Steppke, Dienstag, 12.07.2022, 11:50

Such Dir die Aggressivsten raus.
Die sollen aber Benzin mitbringen. Und Ersatzteile, ...
Du brauchst ja nicht ständig den ganzen Strom.
Integriere sie, dann stellen sie sich sogar als natürlicher Schutz dar.

Was mache ich wenn die nur vorgeben sich integrieren zu wollen und schnell den Plan schmieden alles zu übernehmen und mich, nachts um halb drei, im Bett abstechen?

Wenn man über einen echten Blackout nachdenkt, kommt man immer nur zu einem Punkt: "Schwarzes Loch".

Was man in einer Blackoutsituation bräuchte, wäre eine Großfamilie mit 20 Personen, denen man wirklich vertrauen kann, dazu Waffen und endlos Munition, Vorräte für alle und ein Haus auf dem Lande, am besten Alleinlage.

Als Einzelperson/Kleinfamilie ist man verloren, selbst wenn man bewaffnet ist.

Wenn da eine zehnköpfige Plünderbande vor der Tür steht, kommt das Ende.

Nur mal hypothetisch: Ich stehe mit dem Jagdgewehr am Fenster und wehre die Plünderer auf der Nordseite ab während auf der Südseite des Hauses jemand einen Molotowcocktail in ein Fenster wirft. Dann brennt meine Hütte.

Was mache ich dann? Schieße ich weiter oder laufe ich los und hole den Feuerlöscher, während ich dann höre, dass die Scheiben an der Nordseite klirren und die Plünderer eindringen und zwei Sekunden später, während ich lösche, habe ich schon eine Axt im Kopf?

Oder lösche ich nicht und schieße, Nordseite, weiter, bis das Feuer mich erreicht und ich, gezwungenermaßen, aus dem Fenster springen muss?

Und selbst wenn es mir dann trotzdem gelingt, in dieser Nacht, alle Plünderer zu erledigen/vertreiben, stehe ich danach vor einem Häufchen Asche und bin danach GEZWUNGEN selbst zum Plünderer zu werden (obwohl ich nicht will), da ich ja überleben MUSS.

Und dann läuft das nächste "Tier" durch die Gegend, hungrig, durstig, halb-erfroren, mit nem Jagdgewehr in der Hand, und das bin dann ich.

Und nachdem ich stundenlang gelaufen bin, sehe ich der Ferne DTs Haus und ich höre schon den Dieselgenerator, aus dem Schornstein steigt Rauch auf, ich rieche selbstgebackenes Brot. Ich klopfe höflich an die Tür und frage nach Hilfe, die mir verwehrt wird, da an diesem Tag schon 50 andere Personen anklopften und Hilfe wollten, die man aber, da man selbst nur noch über beschränkte Vorräte verfügt, nicht mehr gewähren kann.

Was glaubst Du wie das dann endet?

Wie gesagt, lasst uns hoffen, dass wir solch eine Situation niemals erleben werden.


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