Das haben wir schon etliche Male diskutiert. (mT)

DT, Mittwoch, 19.08.2026, 10:40 (vor 2 Tagen) @ stokk'1048 Views
bearbeitet von DT, Mittwoch, 19.08.2026, 10:59

Du kannst in der Zeitung dienstags nach der Wahl die Ergebnisse der einzelnen Wahllokale, der Wahlbezirke und der höheren Ebenen sehen, und das ganze ist auch online abrufbar.

Ich schreibe in unserem Wahllokal am Ende der Wahl die genaue Anzahl der Stimmen für die Parteien auf
und überprüfe das dann zwei Tage später in der Zeitung bzw. im Internet.

Bisher ist noch nie eine Abweichung aufgetreten.
Du kannst jetzt selber die Additionen und das Sainte/Lague, Hare-Niemeyer- oder d'Hondt Verfahren anwenden. Das ist in weniger als 10 Zeilen programmiert oder Du kannst es mit der Hand machen.

Vor einigen Jahren (2024) gab es eine Wahl in Sachsen, wo anstatt Sainte/Lague das Hare-Niemeyer-Verfahren zur Sitzverteilung (Stimmenauszählung war korrekt) in der Software falsch eingestellt war:
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/landtagswahl-sachsen-zahlenkorrektur-100....
Der Fehler war sogar zugunsten der AfD, die dann beim korrekten Verfahren einen Sitz weniger hatte und ihre Sperrminorität verlor. Der Softwarefehler ist binnen weniger Tage aufgefallen.

In Hessen ist das Verfahren auch zT noch nicht umgestellt:
https://www.welt.de/regionales/hessen/article697c1f52fa531953d52156a5/neues-auszaehlver...

Dieser Fälschungsweg wäre zu offensichtlich und würde in kürzester Zeit auffliegen. Jeder von Euch hat die Möglichkeit, sich als Wahlhelfer zu beteiligen und kann auch den Wunsch äußern, sich bei Briefwahlen zu beteiligen. Dieses ewige Geraune und die schon längst durchgekauten und besprochenen "Möglichkeiten" immer wieder aufs Tablett zu bringen oder ohne die Erfahrung zu haben, wirklich dabei gewesen zu sein, ist dieses Forums eigentlich nicht würdig. Das ist weniger als Stammtischniveau, anstatt endlich einmal wirklich herauszubringen, wie Wahlfälschungen gehen.

Und die gab es in der DDR, auch wenn Plancius das verneint:

https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/290562/wahlbetrug-1989-als-die-ddr-re...

Es muß doch hier Leser oder Schreiber aus Sachsen-Anhalt geben, die sich für die Briefwahl als Auszähler aufstellen lassen können. Wenn das schon zu spät ist, dann einfach als Wahlbeobachter ins Briefwahllokal gehen (meist das Rathaus der Stadt) und dort schon ab ca 17h dabei sein, denn dann werden die Wahlbriefe und die Wahlscheine getrennt und bei der Auszählung dabei bleiben. Block und Stift mitbringen und die Zahlen genau mitschreiben und 1-2 Tage später dann im Internet und in der Zeitung kontrollieren.

Ich kann Euch aber sagen, daß man es kaum glauben kann, wenn man die Wahlzettel sieht, wieviel linksgrünes Gesocks dabei ist. Es sind hauptsächlich die Frauen aus den bessergestellten Gegenden, bei denen die Grünen eine dicke Bank haben. Wie das mit der SED in Sachsen-Anhalt aussieht, weiß ich nicht, ich vermute mal die alten Kommunistenhochburgen und Bonzenwohnblöcke.

Plancius: hier ein direkter Vorschlag: als Wahlhelfer mußt Du aus dem Bundesland kommen. Wahlbeobachter kann aber jeder sein. Von Dir aus gesehen ist Seehausen, Osterburg oder Stendal nicht so weit. Warum gönnst Du Dir nicht die Zeit am 7.9. und gehst als Wahlbeobachter zur Briefwahlauszählung dorthin?

Die Thüringer hier (@Zweistein, ist er noch da?) und andere könnten nach Naumburg oder Zeitz gehen.

DT


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