Im familären Bereich mag sich die Ausfüllpraxis aufheben, aber nicht bei den vielen Altenheimen
In den Altenheimen "wird den dementen Personen die Hand geführt".
Das Ausfüllen der Wahlscheine dort ist mir sehr suspekt.
Wer dort als typischer Rotgrüner Sozialindustrieller ein Interesse hat, daß die Sozialindustrie satt weiter läuft, dem fällt schon etwas ein.
Es ist jedenfalls auffällig, daß Briefwahlergebnisse und Urnenergebnisse sehr oft erheblich voneinander abweichen.
Ich bin seit Jahrzehnten nach Möglichkeit bei den Auszählungen dabei und habe fast immer korrektes Arbeiten erlebt.
Aber nicht immer. In der Anfangszeit der AfD versuchte die Wahlleiterin richtigen Wahlbetrug, bis ich zu ihr hingelaufen bin, um zu sehen, was sie da tut, dann verlief alles wieder normal.
Gerade auf dem Dorf, wenn da alt gediente Persönlichkeiten aus sozialistischer Zeit saßen, wurde schon mal trotz eines anwesenden Wahlbeobachters besprochen, ob man die Wahlzettel der Partei XXX nicht als ungültig abrechnet, mit fragendem Blick zum Wahlbeobachter.
Meist war keine Manipulation möglich, aber mitunter doch, weil vom vorgeschriebenen Auszählungsprozedere abgewichen wurde. Mitunter kamen Wahlzettelblöcke auf den falschen Stapel. Das wurde kontrolliert und NICHT beanstandet. Erst, als ein unbedarfter Mitauszähler gelangweilt nochmals einen Blick auf die Zettelblöcke warf, etwas nachguckte, bemerkte man den "Fehler".
Ich mache mir immer Gedanken, wie man die Zettel fälschen könnte, wenn man will. Bei der Urnenwahl ist das eigentlich fast ausgeschlossen, aber auch nur, wenn wirklich nach Vorschrift ausgezählt wird.
Manchmal hatte ich erlebt, daß Auszähler ganze Zettelblöcke an sich nahmen, und in einer Zimmerecke für sich sortierten. Dort hätte man in den vielen Schulsachen (bei uns wird fast nur in Schulklassenräumen ausgezählt) auch fertige Wahlzettel vorher verstecken und gegen die echten austauschen können.
Bei der Briefwahl am Wahlabend wurden keine Personen abgestrichen (bin da aber jetzt nicht so ganz sicher). Was zwischen dem langsamen Eintrudeln der Wahlscheine per Post und dem Ausschütten der Säcke am Wahltag um 18:00Uhr passiert, hat wohl noch niemand wirklich beobachtet. Auch wenn alles hoffentlich und sicherlich korrekt abläuft.
Die jetzige Diskussion ist jetzt Antrieb für mich, den nächsten Wahlleiter zu kontaktieren, und mir das Prozedere der Briefwahl genau erklären zu lassen.
Einmal hatte ich bei der Kreiswahlleiterin ein ungewöhnliches Ergebnis infrage gestellt und angekündigt, daß ich offiziell Einspruch erheben werde, wenn sie nicht von sich aus reagieren. Darauf erwiderte sie, daß sie ein Programm hätten, das solche Ungereimtheiten aufzeigt, das auch schon gesehen hatten, und diesen Wahlbezirk nochmals überprüfen werden. Das Ergebnis in den vorläufigen Endergebnissen blieb (Stadt- und Kreisveröffentlichungen) unverändert, aber in der echten abschließenden Wahlstatistik wurde das Ergebnis korrigiert.
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MfG
LR
Alles ist ein Windhauch.