Das ist kein Argument und das weißt du ganz genau

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 11.06.2019, 19:56 (vor 359 Tagen) @ Oblomow980 Views

Friedrich Nietzsche im Oktober 1885 an Franz Overbeck: "Es giebt ja Gründe
genug, im Allgemeinen den Herren Antisemiten nicht über den Weg zu trauen.
Übrigens ist ihre Sache viel populärer als man in der Ferne ahnt,
namentlich scheint mir der ganze preußische Adel für dieselbe zu
schwärmen."

Ja, ja, irgendeinen Antisemiten findet man immer. Das ist als Argument so stichhaltig, wie wenn einer als Beispiel für die Unschädllichkeit von Alkohol und Nikotin seinen 100-jährigen Urgroßvater anführt, der jeden Morgen sein Stamperl Schnaps und seine Zigarre hatte. Und wenn der das überlebte, dann schadet das allen anderen auch nicht und wenn der Mann von Nietzsches Schwester ein Antisemit war, dann waren es alle anderen Deutschen zu der damaligen Zeit auch.

In Wirklichkeit gibt es keinen Antisemitismus, weltweit nicht nirgendwo, es sei denn: Die Juden machen ihn. Und wenn sie einen machen, dann deswegen, weil sie ihn brauchen.

(Oder ist das jetzt schon wieder antisemitisch? So wie in der Psychiatrie? Der beste Beweis dafür, dass der Patient geisteskrank ist, besteht darin, dass er steif und fest behauptet, es nicht zu sein. Mangelnde Krankheitseinsicht.)

Herzlich
Oblomow

PS: Nueva Germania, die Kolonie Herr Försters mal wikipedien. Genau, das
ist der Förster, der mit Friedrich Nietzsches Schwester verheiratet war.
Lisbeth, das Lama, schenke Adolphus Hitlerus dann Friedrich Nietzsches
Spazierstock.

Genau das ist, genauer betrachtet, ein Beleg für meine These. Warum wäre ein bekennender Antisemit sonst vom Schuldienst suspendiert worden?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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