Es mag ja sein, dass sich das gegen alle Länder der EU richtet, aber nicht alle lassen alles mit sich machen

helmut-1, Siebenbürgen, Montag, 09.07.2018, 11:08 (vor 732 Tagen) @ mh-ing2571 Views

Es geht um die Transformation aller Länder

der EU. Die Länder der EU haben ihre Berechtigung in dem Vorhandensein
eines Staatsvolks und einer nationalen Identität. Diese zu beseitigen ist
das Ziel. Ersetzt wird das dann durch Internationalismus, einem
EU-Nationalstaat und einer neuen "EU-Nationalität". So zumindest meine
Annahme.

Es ist daher hier ein Programm am laufen, welches sich gegen alle Länder
der EU richtet. Verschwörung deshalb, weil die von den Bürgern der
Länder gewählten Regierungen sich hier an etwas beteiligen, was die
Bürger selbst nie wollten. Die Regierungen verraten daher ihre Wähler,
ihre Bürger und ihre Verfassung.

Und manche Regierungen berücksichtigen aber die Wünsche ihrer Wähler. Warum? Ist das so exotisch? Warum geht das in Rumänien und warum geht das nicht in Deutschland?

In Rumänien hat man die statistische Kurve soweit runtergekratzt, dass man z.B. im März 2018 nur mehr insgesamt 80 Asylanträge verzeichnet, und davon sind 60 Stück Erstanträge.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/523131/umfrage/asylbewerber-in-rumaenien/

Vielleicht interessiert das so manchen, und er will da Details wissen. Gerne, kann ich liefern. Eim Beispiel:

https://www.vice.com/de/article/5g4em5/falsch-abgebogen-wie-zwei-fluechtlinge-aus-verse...

Und wenn da im Schluss des Beitrags die Rede von 6.359 Flüchtlingen ist, die an Rumänien von der EU zugewiesen wurden, dann kann ich aktuell bestätigen, dass sich Rumänien zur Aufnahme von maximal 4.180 Flüchtlingen bereit erklärt hat, weil für mehr Flüchtlinge seien keine Kapazitäten vorhanden.

In der Mitte des Jahres 2017 sieht das in der Realität insgesamt so aus:

Ich zitiere aus:

http://www.gandul.info/stiri/surpriza-ue-pentru-romania-cati-refugiati-au-fost-trimisi-...

România a primit până în prezent (luna iulie 2017), prin intermediul acestor mecanisme de relocare convenite cu UE, doar 710 persoane aflate „în nevoie de protecţie internaţională” şi care au ajuns ca urmare a migraţiei ilegale în Grecia şi Italia, conform datelor puse la dispoziţia Gândul de Inspectoratul General pentru Imigrări.

Astfel, în prezent România găzduieşte la centrele de cazare a solicitanţilor de azil din Bucureşti, Giurgiu, Galaţi, Rădăuţi şi Şomcuta Mare (lângă Baia Mare, Maramureş) un număr de 521 de sirieni (dintre care 95 de femei şi 168 de copii), 131 de irakieni (dintre care 23 de femei şi 45 de copii), 45 de persoane din Eritreea (stat din nord-estul Africii) şi 13 persoane din Yemen.

Ich übersetze nur den 2. Absatz sinngemäß, aus dem hervorgeht, dass in den insgesamt fünf Aufnahmelagern in Rumänien sich derzeit 521 Syrer, 131 Iraker, 45 Leute aus Eritrea und 15 Personen aus dem Jemen befinden. Macht unterm Strich 710 Stück und keinen mehr.

Nun, wenn man tausende Plätze bereit gestellt hat und die lieben Verfolgten wollen gar nicht nach Rumänien kommen, - woran kann das liegen?
Könnte es sein, dass man hier noch "normal" ist, und die Zuwanderer nicht mit Geldgeschenken überhäuft? Eines wird in Rumänien mit Sicherheit nicht passieren:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article178507882/Geldtransfers-Migranten-ueberw...

Aber genau das ist die Voraussetzung dafür, dass noch mehr kommen. Nach Deutschland, nicht nach Rumänien. Warum: Denn dadurch manifestiert sich, dass sich das Schleusergeld lohnt. Schließlich bekommt man es mehrfach im Jahr zurückerstattet. Vom deutschen Staat.

Herrschaften, wie bescheuert sind die Leute eigentlich in Deutschland, dass sie diese Zusammenhänge nicht raffen?

Wir haben einen deutschstämmigen Präsidenten, der sich auch mit der Pfarrerstochter mit Küsschen begrüsst (beide sind evangelisch). Klar propagiert er immer wieder das beste Einvernehmen mit der Kanzlerin bei irgendwelchen Zusammentreffen, aber er weiß genau, wie weit er für sein Volk gehen kann.

Das interessante dabei ist, er ist deutschstämmig, ich kenne ihn persönlich (will hier auf keine Details eingehen), und sehe als kritischer Bürger, der in Rumänien lebt, wie er sich für alle seiner Staatsbürger einsetzt, ungeachtet dessen, ob sie Rumänen, Ungarn oder Deutsche sind. Irgendwie bezeichne ich das als einen Verantwortungshorizont, der weit über dem eigenen Tellerrand liegt.

Ein Auslaufmodell in der Politik?


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