Was bringen die "Erneuerbaren" für Vorteile?

Otto Lidenbrock, Nordseeküste, Freitag, 09.03.2018, 16:55 (vor 852 Tagen) @ paranoia2854 Views

Hallo Otto Lidenbrock,

Ich frage mich, ob unterm Strich mit dieser Regelung überhaupt etwas
gewonnen wird (von den Gewinnen der Wind- und Solaranlagenbetreibern

mal

abgesehen)?


Ich verstehe Deine Frage nicht.

Gruß
paranoia

Hallo paranoia,

ich meine, wenn man

1.) 5 Windkraftanlagen installieren muss, damit man die Nennleistung von einer bekommt,

2.) für jede Windkraftanlage ein Backup im Hintergrund vorhanden sein muss, das die Grundlast des Netzes absichert und die ständigen Leistungsänderungen der volatilen Energien mit ineffizientem Betrieb (hoch, runter) ausgleichen muss

3.) die Energie berücksichtigt, die die Herstellung, Wartung und den Rückbau einer solchen Anlage nach rund 20 Jahren kostet

frage ich mich, was der Menschheit dieser gigantische Aufwand bringen soll, außer das man eventuell unter allen Strichen etwas weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen hat, als wenn man die gelieferte Energie mit konventionellen Kraftwerken erzeugt hätte. [[hae]]

Selbst wenn man vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist, sind diese Einsparungen global betrachtet ein Witz!

Das Ganze scheint mir eher eine Bereicherungsstrategie für die Aktieninhaber von Energieunternehmen zu sein.

Wenn die Subventionen auslaufen und die Vorrangeinspeisung endet, werden die Mühlen verschrottet, weil der erzeugte Strom viel zu teuer ist.

Ja, ich weiß, daran sollte man den Ökostrom nicht messen, weil ja theoretisch unendlich vorhanden. Aber wenn eine solche Anlage unterm Strich im laufe ihres Daseins gerade mal die Menge an Energie liefert, die sie für ihre Herstellung und ihren Betrieb gebraucht hat, ist sie komplett überflüssig (außer für diejenigen, die sich mit ihr eine goldene Nase verdient haben)!

LG
Otto

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer


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