Ich bin beeindruckt von der KI-Antwort: es wird genau die Frage beantwortet - mit allen wesentlichen Aspekten

BerndBorchert, Samstag, 04.04.2026, 20:38 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 8 Min.) @ Hardy, der Student647 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 04.04.2026, 20:46

auch die Definition von der "Überschlagen-Gefahr" ist perfekt: "Wenn der Schubvektor nicht exakt durch den Massenschwerpunkt zeigt".

Allerdings habe ich zwei größere Zweifel an den Annahmen und eine echte Lücke in der Erklärung:

- konnten Computer-Schaltungen damals schon so schnell rechnen und reagieren wie das nötig ist, denn es geht ja um 100stel-Sekunden Reaktionen?
- sind die Steuerdüsen kräftig genug? die können ja auch nur mit dem Rückstoßprinzip arbeiten und in die Dosen auf dem Bild passen höchstens ein paar Kilo Treibstoff, im Vergleich zu den 2 Tonnen für das Haupttriebwerk. Auch der größere Hebel multipliziert das nicht auf 1 zu 1 hoch - würde ich sagen.

Und hier die Lücke: Es wird nicht erklärt, wie festgestellt wird, dass die Überschlagen-Gefahr vorliegt, also dass "der Schubvektor nicht exakt durch den Massenschwerpunkt zeigt". Eine echte Lücke, oder? ich wüsste nicht, wie man das überhaupt in der Fähre feststellen könnte. Durch ein Gyrometer, also indirekt durch Feststellen von Drehbewegungen? aber das ist doch zu spät: wenn eine Drehbewegung festgestellt wird, befindet sich die Fähre schon im Überschlage-Modus, no?

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Bernd Borchert

Ich glaube übrigens, Dich erwischt zu haben, dass Du Dir gar nicht vorstellen kannst, dass die Mondlandung nicht stattgefunden hat (das ist wahrscheinlich auch @DTs Problem), nämlich an dieser Bemerkung:

Offensichtlich waren die Steuerdüsen so dimensioniert, dass sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.

Offensichtlich ist das nur für den, der es sich nicht vorstellen kann, dass eine Fährenfahrt vom Mond zur Rakete niemals stattgefunden hat.

An dieser Stelle: Dass die Apollo-Raketen zum Mond geflogen sind, ihn mehrmals umrundet haben und wieder zurückgekommen sind, daran habe ich keinen Zweifel - deutsche Ingenieurkunst. Und meinetwegen waren auch die Astronauten dabei an Bord. Aber ich habe starke Zweifel an der Geschichte mit der Fährenfahrt zum Mond runter, und wieder rauf.


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