Ok, 110 km - das macht es ja nur noch schwieriger

BerndBorchert, Freitag, 03.04.2026, 11:04 (vor 11 Stunden, 31 Minuten) @ DT716 Views

Wenn die 2 Höhen von Fähre und Rakete nur 1% voneinander abweichen, oder die Richtung, die die Fähre steigt, um 1% abweicht, dann fliegen die zwei Geschosse aneinander vorbei! Das gleiche gilt, wenn die rasende Geschwindigkeit der beiden nur um 1% voneinander abweicht.

Ich würde schätzen: sogar 0,1% Abweichung bei einem der genannten Parameter wäre schon das Aus, d.h. die Fähre fliegt an der Rakete vorbei und ist für immer verloren: 2 sterbende Astronauten, und die ganze Menschheit guckt bei dem fatalen Unglück zu.

Du bist doch Ingenieur: Du musst doch einen Sinn dafür haben, dass wenn Mini-Abweichungen zum Fehlschlag führen, dass man da noch gewaltig dran schrauben und verbessern muss, bis es funktioniert - wenn es überhaupt jemals funktioniert.

Bernd Borchert

Was den Impulserhaltungssatz angeht: nur durch den Rückstoß von Material kann die enorme Höhe und Geschwindigkeit erreicht werden. Wieviel Prozent der Fähre müsste da aus dem Rückstoßmaterial bestehen?

Noch was: die Fähre hatte nur eine Raketen-Düse. Warum hat sie sich nicht beim Steigen sofort überschlagen? kleinste Schwankungen müssten so ein pummeliges Geschoss doch sofort zum Überschlagen bringen, no?


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