Da kann ich auch noch was zu beisteuern ....
Wo und wann bitte gab es in der historischen Wirklichkeit jemals soziale Organisationsformen ohne ein hierarchisches Gefälle, einschließlich der damit einhergehenden Befähigung zur Ausübung organisierter Gewalt?
Ansonsten gilt, wie stets bei all diesen ideologisch basierten Heilslehren:Vorwärts nimmer - abwärts immer!
.... ein Blick auf den Buddhismus - der immerhin schon 2500 Jahre existiert.
Wie sieht es dort aus mit Hierarchien?
Bis auf Buddha selbst, ist dort alles bis in das allerkleinste Detail geregelt. Die Mönche haben 2xx Regel, die überwacht werden .... das ist der Unterschied zu den Laien.
Bei den Laien wird nichts überwacht ....
Tage u. Stunden zählen notfalls um die Hierarchiefolge festzulegen. Nur mal kurz erklärt: Das gespendete Essen wird immer der Hierarchie nach verteilt. Zuerst wird es dem Häuptling offeriert, dann kommen die Mönche entsprechend der zeitlichen Mönchsweihe an die Reihe, danach die praktizierenden Laien, diese werden auch nach Dauer ihrer Anwesenheit beurteilt, dann kommen die Laien die am aktuellen Tage mithelfen .... und dann kommen die Hunde ....
In der richtig praktizierten Tradition - ist ein neuer Mönch seinem Mönchsvater 5 Jahre verpflichtet, d.h. innerhalb dieses Zeitrahmen darf er das Kloster nicht verlassen, ohne seinen Mönchsvater zu verständigen, der entscheidet dann - der entscheidet über alles, innerhalb dieser 5 Jahre.
Im Christentum siehe Vatikan u. im Islam ebenso.
Ohne Hierarchien geht gar nichts - auf jeden Fall nichts was Hand und Fuss haben soll. Wer anderes behauptet, da gibt es dann genau 2 Möglichkeiten .... gemäss dem binären Denken.
Gruss
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!