dezentrale, ausgewogene Freiheit maximiert den Eintrag menschlicher Denkleistung und Energie
Hallo Weiner,
danke für die konstruktiven Fragen!!!
Gesetze, mit denen bisher Herrschende stets über Dritte bestimmen, braucht es damit nicht mehr zu geben.
Gesetze sind nicht dazu, dass man mit ihrer Hilfe herrscht, gleichwohl kann man sie dafür mißbrauchen. Nehmen wir als Beispiel das Straßenverkehrsgesetz, welches festlegt, dass man auf der rechten Seite der Straße fährt. Wer herrscht hier? Die Rechtsfahrer über die Linksfahrer.
Ja, das ist ein Konsens, der leicht zu erzielen ist. Aber erlebst Du wie gerade die Ampel regiert?
Die missbrauchen Gesetze, um zu herrschen wie Diktatoren. Das Recht richtete sich seit Urzeiten immer an die Schergen der Herrschenden und Gesetze sind nie etwas anderes gewesen, als aufgeschriebene Befehle der Machthaber. Denn über mehr als tausend Jahre konnten die Untertanen die Gesetze nicht lesen und auch heute können die Menschen Gesetze zwar lesen, aber in 95 Prozent der Fälle nicht verstehen, weil ihnen der Kontext einfach fehlt.
Demokratie beruht auf der Utopie, dass Regierende für ihr Volk arbeiten müssen oder wenigstens sollten.
Wer hat das Straßenverkehrsgesetz geschrieben? Würdest Du Dir zutrauen, das zu tun? Mit allen Details die dazugehören? Wie lange bräuchtest Du dafür? Würdest Du es ehrenamtlich machen?
Wie gesagt, es gibt Regeln, die auch sehr komplex sein können, die einen Konsens repräsentieren. Diese sind völlig OK, weil sie die (Handlungs-)Freiheit erweitern. Und natürlich muss die Formulierung von Konsensregeln nicht ehrenamtlich also ohne Kompensation erfolgen.
Hast Du schon mal Arbeiter unter Dir gehabt? Glaubst Du, dass man ihre Arbeit kontrollieren muss/sollte? Bezahlst Du sie, bevor sie arbeiten oder erst nach Beendigung des Werkes? Passt Du auf, dass sie Dir kein Werkzeug und Material stehlen oder unter der Hand mit deinen Kunden eigene Geschäfte machen? Es ist Deine Aufgabe als Souverän, die Arbeit der Regierenden und der Beamten zu kontrollieren, ihre Macht zu beschränken, Tag und Nacht. Ehrenamtlich? Oder nur als BEAMTER?
Ich hatte ein Unternehmen mit über 120 Mitarbeitern, dass ich verkauft habe, weil es mir zu nervig war für den Staat die Leute auszupressen und unser gesamtes Vermögen in einem Korb lag.
Die Macht der Beamten zu beschränken ist nötig, weil die Beamten auf der dunklen Seite stehen, die strukturell zu viel Macht hat. Warum mussten wir erleben, wie während der Pandemie Polizisten friedlich demonstrierende Bürger verprügelt haben?
[in einem anderen Beitrag, ein paar Tage oder Wochen zurück, habe ich über Arbeitsteilung, Überschussverteilung in Gesellschaften und über den Staat geschrieben - das magische Dreieck in den letzten 6000 Jahren Weltgeschichte. Der Staat wird dann zu einer Zwangsläufigkeit, wenn die Arbeitsteilung zu komplex und die Überschüsse hoch genug sind. Er ist quasi der Garant der Arbeitsteilung und Überschussproduktion - und damit selbst eine zentrale Komponente der arbeitsteiligen Struktur. Es bleibt dabei zunächst offen, ob es ein Herrschaftsstaat sein muss - oder es anders ginge. Gewaltanwendung ist aber einfacher als Konsensfindung. Auch Lügenpropaganda und Täuschungen sind einfacher als Konsensfindung. Man muss sie nur organisieren können. Dschingis Khan konnte es, Klaus Schwab konnte es offensichtlich auch ...]
Ja, aber sie sind nicht erfolgreicher. Weil nur mit einer dezentraler, freiheitlichen und damit freiwilligen und ausgewogenen Organisationsform wird die eingebrachte Denkleistung und die menschliche Energie maximiert. Viele Firmen haben das bereits realisiert und organisieren sich holokratisch und sind natürlich sehr erfolgreich damit. Wir hatten damals eine Vorstufe davon, die nicht so gut systematisiert war. Ein ehemalige Mitarbeiter von mir, nutzt dieses Organisationsform und ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Jede Form von Zentralisierung und Einschränkung der Meinungsvielfalt beschränken die Denkleistung und die eingebrachte menschliche Energie und damit die Erfolgsaussichten der Organisation, des Unternehmens oder des Staates.
Alle Menschen sind gleichberechtigt, und weder können sich Demokraten Rechte nehmen, die sie nicht hatten, noch könnten ihnen Bürger Rechte abtreten, die sie auch gar nicht hatten.
Abgesehen davon, dass die "Gleichberechtigung aller Menschen" auch nur ein Postulat oder eine gute moralische Idee ist (über die es wohl keinen Konsens gibt ...), haben sich in unserer Demokratie die Demokraten ihre Rechte nicht genommen. Über die Verfassungen der Bundesländer wurde seinerzeit von den damals Wahlberechtigten abgestimmt. Es sind in den Verfassungen Regelungen enthalten, nach denen die Verfassungen geändert werden können. Wenn das Volk will, kann es die Verfassung(en) ändern. Es will aber nicht.
Also strukturell gesehen sind alle Menschen gleichberechtigt. Oder willst Du behaupten, dass irgendein Mensch mit mehr Rechten geboren wird als ein anderer?
Das Menschen nicht gleich befähigt sind ist offensichtlich und muss natürlich Konsequenzen haben.
Der Wille der Bevölkerung kommt gerade. Die Herrscher erklären es ihren Untertanen gerade auf ihre Weise und eine Verfassung wird benötigt, um Instrumente der Beherrschung zu konstituieren.
Mein Vorschlag für ein Grundgesetz steht hier und passt auf eine DIN A5-Seite.
Freiheit ist dann gegeben, wenn jeder Mensch einen Konsens erlebt, dass sein Selbstbestimmungsrecht von allen anderen Menschen voll anerkannt wird.
Wenn Menschen jetzt freiwillig einen Teil ihrer Selbstbestimmung aufgeben,
Das wird bei jedem Miet-, Arbeits- oder Kaufvertrag immer so gehandhabt und kann auch auf alle anderen Gemeinschaftsregeln übertragen werden. Solche Konsensregeln werden nicht durch manipulierbare Abstimmungen und Mehrheiten erzielt sondern durch Einbeziehung aller Betroffenen und einem Verfahren des konstruktiven Widerspruchs.
Deine Auffassung ist lupenrein demokratisch und steht in guter Tradition (Kant und Rousseau). Beschreibe bitte, wie das Verfahren aussieht, mit dessen Hilfe der Konsens gefunden wird. Nehme drei Beispiele: (1) Innerorts in einem Dorf (also ohne Bundesstraße) soll die Straße verbreitert werden, wofür dann Vorgärten enteignet und bestehende Bäume entfernt werden müssten. Die Vorgartenbesitzer haben bereits signalisiert: nur über uneser Leichen. (2) Es entsteht im Staate X die Frage, ob man Waffen in die Ukraine liefern soll. Einige im Staate X sind dafür, andere sind dagegen. Wie findet man einen Konsens? (3) Es entsteht im Staate Y die Idee, dass keine 'Geldschöpfung' mehr praktiziert werden soll. Einige sind dafür, einige wollen das bisherige Verfahren beibehalten. Die meisten verstehen gar nicht, um was es geht. Wie findet man einen Konsens?
Kauf Dir bitte mein zweites Buch, dass gegenüber dem ersten wichtige Überarbeitungen enthält. Mir fehlt leider die Zeit, um das hier ausführen zu können. Aber ganz kurz:
Zu 1) Die Leute werden für ihr Grundstück natürlich entschädigt und sie bekommen einen Teil der Maut, die immer erhoben wird, um die Beeinträchtigungen von jeglicher überregionaler Infrastruktur zu kompensieren. Was Staaten nicht müssen, weil sie die Bürger im Interesse der Unternehmer enteignen und benachteiligen lassen. Ihre Macht erlaubt ihnen das und um von dieser Macht zu profitieren unterstützen das WEF und die Konzerne diese Macht, wie wir gerade bei der Pandemie bestens erleben durften.
Zu 2) Es wird keine Staaten mehr geben und das Zusammenleben wird friedlich sein, weil immer nur herrschende Eliten Interesse an Krieg haben. Eine freie Bevölkerung muss ihre freien Nachbarn niemals überfallen. Was sollte sie gewinnen? Für Herrscher sieht das ganz anders aus. Und solange es Staaten neben den freien kommunalen Zellen gibt, würden sich Freie im Rahmen der Verteidigung auf die Beseitigung/Zerstörung der Herrscher und ihrer zentralistischen Machtstrukturen konzentrieren und auf militärischer Ebene gegen das angreifende Militär nur so minimalistisch wie möglich zu kämpfen. Herrscher und Banker könnten in diesem Fall ihre Bunker nicht mehr verlassen.
Zu 3) Auch hier kann und muss ich auf mein Buch verweisen. Kreditgeld ist die preiswerteste Form von Geld, die sich am leichtesten dezentral verteilen lässt. Wenn eine bessere Form gefunden wird, sollten wir diese nutzen. Nur Geld, spricht Zwangsabgaben, müssen wir uns (siehe Grundgesetz) immer gegenseitig auferlegen, damit der Arbeitszwang in der Gesellschaft erhalten bleibt und wir nicht wie die Kommunisten untergehen.
die es Angreifern erheblich erschweren solche Gebiete zu übernehmen, weil sie alle Machtstrukturen neu aufbauen müssten.
Das ist krass. Den russischen Angreifen in der Ukraine ist es doch komplett egal, wie die zu erobernden Gebiete und Menschen organisiert sind. Es ist Dir hoffentlich klar, dass eine kleinräumige Staatsstruktur (selbstverwaltete Kommunen oder auch Regionen) gegen Atommächte und Staaten mit 1,4 Millionen zentral gesteuerten Einwohnern nicht bestehen können.
Nein, die Russen hätten die Ukraine niemals angegriffen, wenn sie nicht von Selenski, der seitens der US-Eliten korrumpiert wurde, sie dazu provoziert worden wären. Selenski ist das Extrembeispiel, was wirklich jedem Zeigt, wie ein korrumpierter Herrscher sein Volk quasi in den Selbstmord führt.
Wie sollten die heute Herrschenden ihre egoistisch ausgelebten Sonderrechte weiterhin geltend machen, wo ja offensichtlich ist, dass die CIA und das WEF sowie verschiedene Oligarchen dazu übergegangen sind Kandidaten für Regierungsposten bereits langfristig zu korrumpieren ....
Dir ist das vielleicht offensichtlich, Anderen aber keineswegs. Wie änderst Du das? Wie adressierst Du das an die 60 Millionen, für die es nicht offensichtlich ist? Wie überzeugst du sie?
Natürlich kann ich das nicht. Ich muss es aber auch gar nicht.
Das wird den Menschen sowohl von der Ampel, als auch den anderen "demokratischen Regierungen" gerade beigebracht. Ich muss nur erklären, warum das so ist, und wie wir das besser machen können.
Deshalb müssen wir die Demokratie zügig beenden und das geht damit, dass wir von den Regierenden verlangen, dass sie uns die Berechtigung für ihre Sonderrechte bitte nachweisen möchten.
Auf welchem Weg verlangst Du das von den Regierenden? Mache das bitte etwas anschaulich. Gehst Du mit einem Schweizer Taschenmesser nach Berlin?
Nein, wenn die Menschen verstanden haben, dass diese Strukturen dauerhaft nur noch zu schlechten Ergebnissen führen werden und weil der moralische Schutz von Freiheit und Gleichberechtigung hinter dem Demokraten sich BISHER stets verstecken kollabiert ist, dann werden die Damen und Herren freiwillig gehen, weil sie keine Legitimität mehr haben und auch ihre Anweisungen niemand mehr ernst nehmen würde. Vielleicht braucht es dafür noch die ersten Blackouts oder ein paar russische Raketen, die wichtige Infrastruktur auf deutschem Boden zerstören.
Denn das Prinzip der Freiheit ist der Demokratie moralisch und strukturell haushoch überlegen.
Wenn sie keine Argumente für ihre Sonderrechte vorweisen können, werden sie wohl auf die weitere Ausübung selbiger verzichten und somit zurücktreten müssen.
Sie werden Dir sagen: wir wurden gewählt. [Und wenn Du es nicht glaubst, dann werden sie dich bitten, wenn sie freundlich zu dir sind, das Gegenteil selbst nachzuweisen].
Ja, natürlich wurden sie gewählt. Aber sie haben nicht das Recht irgendjemanden etwas vorzuschreiben. Wir können, ein Gesetzes-Paket bis zu einem Tag X als Konsens ansehen, weil es keinen erklärten Widerstand gab. Aber ich denke, es gibt eine Menge Menschen, die sagen, ihr Witzfiguren habt uns gar nichts zu befehlen. Und sie machen das mit ihrem guten Recht und auch Polizisten und Militärs werden das irgendwann begreifen.
PS: In den Landesverfassungen und in den auf ihrer Basis erlassenen Gesetzen und Verordnungen wurde festgelegt, dass das Mehrheitsprinzip gelten soll. Darüber, so nimmt man allgemein an [in der Rechtswissenschaft ...], herrscht seither ein Konsens. Ich stelle mir vor, dass (anstelle des stillschweigenden Konsenses) jeder Bürger und jede Bürgerin dafür unterschreiben sollte, dass er die Verfassung etc. anerkennt und sich an sie hält. So war es früher auch üblich, wenn jemand in die Bürgerschaft einer Stadt aufgenommen werden wollte (es musste sogar ein Eid der Treue geleistet werden).
Das Mehrheitsprinzip lässt sich aber durch Manipulation missbrauchen. Hitler hätte mit ausreichend Propaganda und einer geschickten Fragestellung die Deutschen über die Judenvergasung abstimmen lassen können. Weder Du noch ich können sicher sein, dass es keine Zustimmung gegeben hätte. So ein Mehrheitsprinzip ist schlicht und ergreifend unzumutbar.
Ich hoffe, ich könnte einiges klären, habe nichts wichtiges vergessen und werde gerne versuchen weitere Fragen zu beantworten, obwohl meine Zeit gerade recht knapp ist.
Viele Grüße
Morpheus
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