Die Unterschiede zwischen Theorien und praktischen Lösungen
Hallo Tempranillo!
Du schreibst: Jetzt zu Krall:
Die Geld- und Wirtschaftspolitik seit 1990 war raubkapitalistisch, Goldman Sachs-orientiert wie im Rußland Boris Jelzins, (A. v. Bülow).
Darüber kann man streiten. Es war eine Mischung aus kap. Raubtierzügen und nachfolgender staatssozialistischer Maskierung durch überstaatliche Institutionen.
Die Wurzeln dieser Krise liegen in der Globaldominanz des angloamerikanischen Raub-, Kriegs- und Völkermordimperiums (s. Valérie Bugault), dessen Ableger die aus den USA remigrierten Leitfiguren der Frankfurter Schule gewesen sind. Ich bin mir sicher, irgendwo, vielleicht im Fernsehen (*Germany made in USA*), auf einen mich elektrisierenden Satz Max Horkheimers gestoßen zu sein: *Es kommt darauf an, ganz auf Amerika hin orientierte deutsche Eliten heranzubilden.*
Nun ja, dann bleiben wir ja doch bei der Frankfurter Schule und ihren Impulsen.
Schäbiges und verlogenes Ablenkungsmanöver! Die EZB orientiert sich nicht an den Theorien Keynes', sie folgt den Befehlen des Imperiums d.h. der Finanzoligarchie und ihrer in London und Washington regierenden Huren.
Auch wieder kann man von einer selektiven Anwendung der Theorien reden.
Das Imperium pickt sich nur das heraus, was es für seine Zwecke verwursten kann.
Aber die theoretischen Grundlagen liegen schon vor.
Und wenn die MMT von Kreditschöpfung via Sicherheiten „berichtet“, dann erhebt sich natürlich die Frage, wie man es mit den Sicherheiten hält. Man operiert offiziell mit der Theorie, setzt sie aber nur halbgar um, wenn es den Interessen zuwider läuft.
In ihrem Kern glauben die Proponenten dieses Wahngebildes, daß sie mit ihren Maßnahmen den Weltstaat herbeizwingen können, womit sie dank des dahinterstehenden Atomwaffenarsenals richtig liegen dürften.
Die Lösung des US-Dollars vom Gold (1971) hat die Exzesse erst ausgelöst. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ob das schon langfristig so geplant war – wovon ich ausgehe – ist eine andere Tasse Tee, aber die Knappheits-These hat schon ihre Berechtigung.
Das nächste dreckige, geradezu Spenglerische Ablenkungsmanöver. Die Geldpoilitik der EZB ist anglokapitalistisch, liberalkapitalistisch und libertarianistisch. Die dient einzig und allein den Interessen Rothschilds, Rockefellers, Warburgs, Goldman Sachs', Soros, Bill Gates', Monsantos, Gileads, Microsofts und und und
Ja eben.
Der Wettbewerb ist ausgeschaltet und einige wenige fetten Katzen tummeln sich im Pool.
Lenin nannte das StamoKap: Staatsmonopolistischer Kapitalismus (SMK) oder Staatsmonopolkapitalismus ist eine ursprünglich marxistisch-leninistische Bezeichnung für die Verschmelzung des imperialistischen Staates mit der Wirtschaft – die in dieser Phase nur noch aus dünn maskierten Monopolen bestehe – zu einem einzigen Herrschaftsinstrument unter Führung einer Finanzoligarchie, die in der Endphase des Kapitalismus erfolge; diese Phase sei gegenwärtig erreicht ..
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsmonopolistischer_Kapitalismus
Man kann jetzt allerliebst darüber streiten, ob das Kapitalismus im Endstadium oder maskierter Sozialismus ist.
Fakt ist, in beiden Systemen hat es sich eine Elite fein eingerichtet
Miserabelst, was Krall absondert. Das dritte Ablenkungsmanöver. Krall präsentiert, wie seit Spengler alle Stricher des Imperiums, falsche Kausalitäten, um City, Wall Street, Downing Street, Pentagon und Oval Office aus dem Fokus zu nehmen. Die Geldpolitik der EZB folgt den Vorgaben des messianischen Globalismus.
Ich gebe Dir recht, es werden weniger die Akteure als vielmehr die Theoretiker benannt.
Das kann man sehr wohl kritisieren.
Aber @Tempranillo, machen wir uns nichts vor.
Wenn er die City, die Wallstreet und die Banker des Globalismus wörtlich erwähnt und deren Prinzipien, was meinst Du wohl, welches Etikett ihm dann an die Backe geklebt wird.
Das Wort beginnt mit A und endet mit t.
Du kennst doch dieses perfide Spiel noch besser als ich.
Nur noch unterirdisch. Kralls *Marktwirtschaft* führt auf die Road to Serfdom and Slavery.
Nicht wirklich. Man kann auch aus der Fliege an der Wand ein Monstrum konstruieren.
Er mußte den Artikel ja auf die Grundaussagen zusammen fassen und da kommt es eben etwas gebündelt herüber.
In seinen Interviews gibt es da schon ein paar feinere Töne.
Das hast Du jetzt auch, nur unter anderen Vorzeichen. Beide Male, für die Zustände in der DDR wie jetzt war der angloamerikanische Kapitalismus verantwortlich!
Nein, verantwortlich ist die Hochgradfreimaurerei, die ausgehend von Europa des Mittelalters ihren Gedankenfürze um die Welt leitete und mit den USA einen großen Pflock in die Erde stampften.
Washington ist nur das Nachfolgemodell von London und über die weiteren Hintergründe dazu müssen WIR UNS BEIDE ganz sicher nicht verständigen.
Das Thema reicht bis ins Jahr 0 zurück.
Der Kommunismus ist eine Kopfgeburt der Schurzträger und ihrer Vorläufer.
Krall will an der Lagerordnung von Auschwitz ein paar Kommatatata verändern.
Er lotet den Raum aus ohne dabei abstürzen zu müssen.
Er schreibt nicht für ein paar Hundert Leser im Gelben, sondern für Hundertausende da draußen. Diese unterschiedlichen kommunizierenden Röhren sollte man zumindest im Fokus haben.
Was soll das Phrasengesülze? Die Besatzer gehören mit einem Arschtritt außer Landes befördert. Alles andere führt zu nichts. Das sehen wir doch gerade wieder am Beispiel Corona und der AfD.
Das ist die Theorie und wie funktioniert das in der Praxis?
Wenn jeder Ansatz, die Verhältnisse kritisch zu hinterfragen und Lösungen anzubieten, immer gleich niedergebügelt wird, bleibt am Ende eigentlich nur noch ein großer Haufen Frust.
Ist das denn eine vernünftige Lösung?
mfG
nereus