AI, KI - die Nachfahren des Schachtürken
Hallo FredMeyer,
ich freue mich über Deine kritischen Ausführungen zur angeblichen Intelligenz!
Die in meinen Augen erste mutmaßliche künstliche Intelligenz, die in Wirklichkeit eine echte war, der sogenannte Schachtürke, verblüffte die Menschen seiner Zeit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht%C3%BCrke
Das von Joseph Weizenbaum geschriebene Programm, das einen Psychotherapeuten simulieren konnte, war hingegen "künstliche Intelligenz".
Die Wirkung dieses Programms bei Probanden war enorm, wenn man dem folgenden Wikipedia-Artikel Glauben schenkt:
https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA
Die moderne AI bzw. KI vereinfacht Freunden von mir ihre Arbeit. Der Nutzen ist da und lässt sich als Zeitersparnis und als Qualitätsverbesserung messen.
Für allgemeine Wissensrecherche sehe ich KI nicht als geignet an.
Konstruktionsbedingt können LLM ("large language models") keine Kausalketten beherrschen.
Im gelben Forum wird die KI gerne als Quelle zur Wissensbeschaffung genutzt.
Die KI ist ein Literatur-Wiederkäuer, basierend auf Worthäufigkeiten etc...
Ich wiederhole meine Aussage, dass die Verbreitung von KIs zu ihrem Untergang beitragen wird. Je neuer eine KI ist, desto größer ist bei ihrer Kalibration der mutmaßliche Anteil von neueren Internet-Inhalten, die zu einem immer größeren Anteil aus KIs stammen.
Diese Art von Selbstreflexivität führt zu dem Effekt auf das Ergebnis, der auch auftritt, wenn man den Inhalt einer Musikkassette immer wieder analog, also verlustbehaftet, kopiert.
Gruß
paranoia
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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.