Vahrenholt ....

Zarathustra, Mittwoch, 14.02.2018, 07:41 (vor 872 Tagen) @ Martin2680 Views

Rahmstorf wirft Brocken hin die nichts mit seriöser wissenschaftlicher
Arbeit zu tun haben.

„(4) Aus der Zeitverzögerung zu schliessen, dass CO2 keine Wirkung
auf die Temperatur hat, ist ein Trugschluss. Der verzögert einsetzende
CO2-Anstieg verstärkt vielmehr die Erwärmung. Es handelt sich um eine
ganz normale positive Rückkopplung: steigende Temperaturen setzen CO2 aus
dem Ozean frei, höhere CO2-Werte in der Atmosphäre wiederum führen zu
weiterer Erwärmung. Was bei diesem Kreislauf zuerst anfängt, hängt
einfach davon ab, woran von außen "gedreht" wird: an der Temperatur (wie
durch die Milankovich-Zyklen) oder am CO2 (wie durch den Menschen).“

Das ist eine These ohne jeden wissenschaftlichen Beweis. Es ist eine
Notthese, weil der zeitliche Nachlauf des CO2-Anstiegs von ihm kaum
wegzudiskutieren ist.

Beweisen kann man komplexe Abläufe weder beim Wetter noch beim Klima. Es geht um Indizien und deren Erhärtung durch Beobachtung.

Positive Rückkopplung würde im ersten Ansatz bedeuten, dass sich die
Temperatur weiter aufschaukelt, also nicht wieder fällt.


Tut sie ja auch schon längstens.

Dem könnte
Rahmstorf dann aber erwidern, dass der Treibhauseffekt von CO2 nicht
linear, sondern logarithmisch sei, er also bei weiterem Anstieg also immer
weniger wirksam ist.


Könnte? Weisst Du denn nicht, ob er's tut? Rahmstorf beschreibt eine positive Rückkoppelung, die solange anhält, bis eine negative Rückkoppelung eintritt.
Dies ist auch der Fall, wenn der Mensch nicht in den CO2-Kreislauf eingreift.

Allerdings behaupten die Klimawissenschaftler, dass nicht CO2, sondern die
Verstärkung durch Wasserdampf der eigentlich treibende Faktor für die
Klimaerwärmung sei.


Unsinn. 'Die Klimawissenschaftler' behaupten, dass beides ein treibender Faktor sei.

Nun würde ich aber annehmen, dass die Erwärmung in
den Milanchovich-Zyklen mit kurzem Zeitnachlauf selbst den Wasserdampf
ansteigen ließe, das höhere spätere CO2 also gar keinen Beitrag mehr
liefern kann.


Soso. Würdest Du einfach so annehmen.

Diese Zusammenhänge können die Eisbohrkerne aber nicht aufschlüsseln.
Auch ist die Wolkenbildung zu dieser Zeit unbekannt. Deshalb labert
Rahmstorf irgendetwas Zusammengedichtetes vor sich hin.

Wer sich über den Stand der wissenschaftlichen Diskussion informieren
möchte, der liest besser die kaltesonne.de.

Ja genau. Danebener kann man nicht mehr liegen:

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/fritz-vahrenholt-und-sebastian-luening-beharren...


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