Ach Gutester... (mT)
Du hast schonmal so eine Diskussion losgetreten. Ich kann Dir sagen, daß täglich Tausende und Abertausende mit den chinesischen Hochgeschwindigkeitszügen fahren, und da rüttelt nix und schwimmt nichts. Du bist derjenige, der das nicht aus eigener Erfahrung kennt, sondern nur von irgendwelchen Webseiten und von irgendwelchen Bloggern. Das, was Du mir vorwirfst, bist in Wirklichkeit Du.
Kannst ja die Schedules checken zB zwischen Shanghai, Suzhou, Nanjing oder auch Hangzhou. Die Züge sind auf die Minute pünktlich, sie kommen sogar schon vor dem Schedule an und fahren praktisch auf die Sekunde ab.
https://www.travelchinaguide.com/china-trains/high-speed/shanghai-hangzhou.htm
Ja, zweifeln kannst Du und darfst Du, aber wie belegst Du, daß Du von Le Mans aus mit dem TGV mitgefahren bist? Siehste!
Dein Propagandist "serpentza" widerspricht sich in seinen Videos selber. Man sieht nämlich, wie in den meisten seiner Aufnahmen die Sitze nur 1-fach belegt sind (denn man kann halt mal nur seinen Sitzplatz buchen und nur dann wird man von der Wartehalle runter in den Zug gelassen, man kann nicht "einfach so" einsteigen). Desweiteren sieht man, daß da gar nichts rüttelt. Siehe zB 6:43min im zweiten Deiner verlinkten Videos. Hinter dem Propagandist sieht man auch, wie pikobello sauber die Bahnhöfe sind. Die Bilder mit den großen Menschenmassen sind eher aus der UBahn.
Beim ICE zwischen Siegburg und Frankfurt konnte man zu Beginn auch vorne im ersten Wagen mitfahren und der Zugführer hat das Glasfenster auf transmittiv geschaltet. Da ist bei 300 km/h auch nichts "geschwommen". Das war der ICE3 auf fester Fahrspur, ohne Schotter. Derselbe Zug fährt im Yangtze-Delta, wieso sollte dort etwas "schwimmen"? Die Fahrspur ist ebenfalls fest, und fast die ganze Strecke ist auf ca 5-10 m hohen Pfosten aufgeständert wegen der Überschwemmungen. Das ganze ruht auf soliden Pfosten, die in den Untergrund einbetoniert sind. Ich habe bei Huzhou die 2. Strecke gesehen, die neben der Strecke, auf der ich gefahren bin, gebaut wird, und dort konnte man gut diese stahlbewehrten Pfosten im nassen Untergrund stecken sehen.
Zwischen Nürnberg und München ist der ICE3 meiner verschwommenen Erinnerung nach kurz nach der Eröffnung an einer Stelle sogar 330 km/h gefahren, wenn ich mich erinnere nahe Denkendorf, und ich meine mich zu erinnern, daß ich fotografiert habe im Waggon, wie die Geschwindigkeitsanzeige über 300 km/h war. Weiß aber nicht, ob das immer noch so ist.
Im ICE konnte man zu Beginn des Fahrbetriebs auf der Strecke von Mannheim nach Stuttgart in den 90ern noch ohne Gekrakel schreiben. Das ging auch zu Beginn des Betriebs auf der Neubaustrecke von Köln nach Frankfurt. Neulich habe ich das zum ersten Mal wieder erlebt auf einer der renovierten Strecken. Aber das war eine Erfahrung die lange gefehlt hat, weil Grube, Lutz & Co jahrzehntelang an der Wartung und Instandhaltung gespart hatten. In China ist das möglich, vermutlich weil die Strecken besser gewartet werden. Die Strecke zwischen Shanghai und Hangzhou ist auch schon 16 Jahre alt. Da hat immer noch nix gewackelt oder vibriert.
DT
PS: Und was haben Deine Chinakühler vom Aftermarket mit High-Speed Trains zu tun? You pay peanuts, you get monkeys. Seit 16 Jahren wartet man auf die Fertigstellung von S21, und vor 2030 wird da nix passieren. Zum Schluß werden es 21 Jahre sein, daher heißt es S21. In 21 Jahren wurde ganz China mit einem kompletten High-Speed Netz und einem Bahnhofsnetz überzogen, das funktioniert. Incl. elektronischer Ticketbuchung und Pünktlichkeit. Was willst Du somit implizieren? Deutschland gut, China schlecht? Wach auf und stell Dich der Realität.
Oder noch besser, kauf Dir im nächsten Urlaub mal ein Ticket nach China und schau Dirs mit eigenen Augen an, anstatt diejenigen, die das tun und hier mit dem Forum teilen, wieder und wieder ohne Belege zu verleumden. Außer dem fehlenden Schrägstrich, den ich mir auf meinem Smartphone aus Bequemlichkeit eingespart habe, hast Du nämlich nichts vorzuweisen außer Diffamierung.