Eigenartiges im Silbermarkt

Zweifler, Mittwoch, 14.01.2026, 14:53 (vor 3 Tagen) @ Lobo3257 Views

Einerseits erinnert mich die jetzige Preisgestaltung an die Endphase des Silberausbruchs 2011. Auch dort gab es Tag für Tag Preissprünge von mehr als 5% nach oben. Dann kam ein Abverkauf mit einem Tief bei über 60% unter den Höchstkursen. Möglich, dass wir in einer ähnlichen Situation sind.
Aber:
In der Presse und in Börsendiensten wurde erst kürzlich vor einem scharfen Abverkauf gewarnt. Fonds würden im Zuge eines Rebalancing 80 Millionen Unzen Silber auf den Markt werfen. Das Zeitfenster dafür sei der 9. bis 15. Januar. Das werde den Silberpreis stark einbrechen lassen. Zusätzlich wurde eine neue Marginerhöhung umgesetzt auf prozentualer Basis. Das bedeutet Nachschusspflicht nach jedem Kursanstieg. Da müsste es doch abwärts gehen. Der Markt steigt aber wie fast nie zuvor! Wie das?
Das nächste Narrativ: Das sind Shorteindeckungen von Banken, die in Schwierigkeiten geraten sind! Natürlich sitzen die Banken in der Falle, denn sie haben diese Marktphase nicht kommen sehen. Oder doch?
Wer überblickt den Markt besser als die großen Banken? Wer wurde durch die Propaganda der letzten Wochen animiert, zu verkaufen, weil die "Blase jetzt platzt"? So genannte schwache Hände. Ich halte es also für denkbar, dass das "große Geld" jetzt das Geschäft machen will und kauft - die letzte Chance, unter 100 Dollar in den Markt zu kommen - und dass die Preisentwicklung bisher erst das Vorspiel war für eine disruptive Entwicklung, die kaum jemand für möglich hält. Natürlich kann ich mich irren. Ein sehr spannender Markt, den man nicht hebeln und nicht shorten sollte.


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