Staaten sind ein Konstrukt ohne Zukunft, was nur Nachteile hat, aber historisch zu erklären ist. Staat = Mafia-Territorium
Hallo Dieter,
jeder Staat hat seine Mafia, die die Untertanen anfangs schützt und am Ende immer terrorisieren muss. Wir sind gerade in der Endphase des Terrors angekommen.
Nur erlaubt unsere Lebensweise den wiederkehrenden Kollaps nicht mehr.
Deine Argumente waren mir sehrwohl bewußt, trotzdem habe ich die Frage in den Raum gestellt. Die Frage ließe sich auch erweitern: Wovon hängt Zufriedenheit und Glück beim Menschen ab? Ist es Wohlstand und Bequemlichkeit.
Ja, diese Frage ist sicher berechtigt und richtig gestellt. Wir hatten hier die Mängelwesen-Debatte, weil der Mensch eben alleine, mangels Verteidigungsfähigkeit, in der Natur kaum überleben kann. Er kann es aber recht gut in Staatsform analog zu Bienen und Ameisen.
Wenn man jetzt genau hinschaut, sieht man das Geld der Stoff ist, der das Staatswesen der Menschen begründet. Auf dem Zwang zur Abgabe beruht einerseits die Arbeitspflicht der Menschen und andererseits seine Sicherheit als Teil der Gesellschaft. Diese Sicherheit, glaube mir, macht glücklich und zufrieden.
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=622077Ich halte es für einen großen Fehler, daß Staaten sich verschulden dürfen, ein antidemokratischer Prozess.
Das Problem ist die Herrschaft, nicht die Verschuldung. Eine sinnvolle Investition vorzufinanzieren, kann (egal ob es eine private oder eine gemeinschaftliche Investition ist) sinnvoll oder unsinnig sein. Herrscher müssen Investitionen tätigen, die sie an der Macht halten. Die nutzen niemals dem Volk sondern schaden ihm. Das kannst Du aktuell gut beobachten. Ist aber immer so, weil es strukturell bedingt so sein muss.
Eine Abgabe-Pflicht ist sinnvoll, weil sie eine Arbeitspflicht unter Gewährleistung der vollständigen Freiheit garantiert, was stets, dank dezentraler Optimierung, die besten Ergebnisse liefert. Das Gegenstück strebt der WEF an oder versucht China zu praktizieren. Statt mit einer Abgabe-Pflicht und freier Wirtschaft zu arbeiten, wollen diese mit Bürgergeld und Sozialkreditsystem die Wirtschaft zentral planen. Diese zentrale Planung ist bereits spektakulär gescheitert. Keine KI wird das besser können, als Menschen mit ihrem eingebauten, lebensnotwendigen, natürlichen Egoismus.
Wenn der Staat investieren will, dann soll er sammeln bei seiner Bevölkerung. Wenn er Personal einstellen und bezahlen will, dann soll er dafür sammeln bei der Bevölkerung. Staatsbedienstete müssen nicht vorfinanziert werden. Staatsbedienstete können selbst in Vorleistung gehen mit Aufsicht auf einen alimentierten Job.
Also, ich bin für unternehmerischen Betrieb von öffentlichen Aufgaben, um keine öffentliche Verschuldung zu provozieren. Aber warum sollte man das prinzipiell ausschließen. Warum sollten nicht die Bürger ein Gerichtsgebäude vorfinanzieren. Wenn das Gebäude eine Lebensdauer von 80 Jahren hat, scheint mir gegen eine Finanzierung über ca. sechzig Jahre, in Verbindung mit einer Versicherung, keine unsinnige Angelegenheit. Klar ist, man muss die regelmäßigen Zahlungen auch als solche zweckgebunden dauerhaft ausweisen. Das erzeugt einen Teil der Haftbarkeit für Investitionen aus der Vergangenheit. Denn nachfolgende Generationen werden fragen, warum sie für diese Investition immer noch zahlen müssen.
-und wozu Kapitalgesellschaften ? Ist nicht nötig. Firmen können auch von pers. haftenden Eigentümern geführt werden, oder man führt Firmen wie ein Verein, bei dem alle Mitarbeiter Gewinn und Haftung innehaben. Verschuldung aber auch da nur bei natürlichen Personen.
Bin ich sehr gespalten. In der Praxis war das bis ca. 2008, da hatte ich das verfolgt nie anders. Denn jeder GmbH-Eigentümer durfte in seinem Kredit-Vertrag eine Klausel unterschreiben, dass er unbeschränkt mit seinem gesamten privaten Vermögen haftet. Die GmbH war eher eine Absicherung der Bank gegenüber den Kunden des Unternehmens.
Aber ehrlich gesagt finde ich diese unbeschränkte Haftung des Unternehmers weder günstig um benötigte Unternehmer zu finden noch fair. Wenn das Betriebsvermögen in der Firma liegt und der Unternehmer ein gewisses, im Verhältnis stehendes Privatvermögen aufbaut, ist die Frage nach dem Schutz dieses Privatvermögens meiner Meinung nach schon gerechtfertigt. Warum sollen Unternehmer privat schlechter gestellt sein, als alle anderen Bürger, wo sie doch schon das Risiko eingehen, alles Betriebskapital zu verlieren.
Das Problem sind wohl eher heutige Konzerne und ihre Manager. Ist aber mMn ein komplett anderes Thema. Auch die Höhe der Abgaben (Steuern) ist ein wichtiges Thema.
Ich würde Dir mein Buch mal ans Herz legen. Ich denke da findest Du viele Argumente und Themen, die Dir bei Deiner Suche Anregungen geben können.
Grüße
Morpheus
--
-------------------------------------------