Schulz hat wieder nur die Hälfte von Machiavelli verstanden.

Oblomow, Leipzig, Freitag, 09.02.2018, 11:19 (vor 1190 Tagen) @ BerndBorchert3121 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 09.02.2018, 11:23

Der Fürst

"XVIII. Kapitel: Inwieweit Herrscher ihr Wort halten sollen
Des Weiteren betont Machiavelli, dass in Bezug auf moralisches Verhalten, in erster Linie der Schein von Belang ist. So erklärt er den Wortbruch des Fürsten für fast unausweichlich, will dieser denn Erfolg haben. Und da Machiavelli im Erfolg das wichtigste Ziel des Fürsten sieht, stuft er die Lüge als legitimes Mittel ein, um diesen Zweck zu verwirklichen. Allerdings weist er darauf hin, dass dies im Verdeckten stattfinden müsse. Dann nämlich könne höchstens eine Minderheit die wahre Natur des Fürsten erkennen, während die breite Masse weiterhin an die Aufrichtigkeit seines Herrschers glaube. Und da der Machterhalt des Fürsten im Wesentlichen von dieser Mehrheit der Bevölkerung abhänge, kommt Machiavelli zu dem Ergebnis, dass der Fürst durchaus wortbrüchig werden dürfe, solange dies unbemerkt geschehe, weil er auf diese Weise seine Erfolge zu mehren vermag ohne seine Herrschaft dabei in Gefahr zu bringen."

Quelle: Wikipedia

Das Geflenne von Gabriel ist ja echt der Witz des Tages. Der beliebteste deutsche Politiker[[rofl]] sagt alle Termine ab. Jetzt hat der Popbeauftragte es allen echt man Dolle gezeigt. Jeder Bonobo würde, hätte er dieses Amt, zum beliebtesten deutschen Politiker werden.

Herzliche Grüße
Oblomow

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"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."


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